200 Millionen Euro für Impact Investments in EM
Family Office vergibt Mandat an M&G. Fokus auf Growth in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Responsability (Eigenschreibweise „responsAbility“), ein Impact-Asset-Manager von M&G für Schwellenländer, informiert über den Erhalt eines Mandats der Stella Vermögensverwaltung in Höhe von 200 Millionen Euro. Stella ist die Investmentgesellschaft der Heinz Hermann Thiele Familienstiftung und von Julia Thiele-Schürhoff. Der Unternehmer Heinz Hermann Thiele war bis zu seinem Tod Hauptaktionär der Knorr-Bremse AG und der Vossloh AG sowie zweitgrößter Einzelaktionär der Lufthansa Group.
Das Mandat werde auf wachstumsorientierte Unternehmen in Afrika, Asien und Lateinamerika ausgerichtet sein, die die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) fördern. Ziel sei es, Kapital in Bereichen einzusetzen, in denen die Wirkung am größten ist und Privatsektorkapital kritische Lücken schließen kann. Durch den gleichzeitigen Fokus auf Profit sowie Menschen und Umwelt sollen die Investitionen dazu beitragen, Lebensgrundlagen zu sichern und soziale Ergebnisse durch die Verbesserung des Lebensstandards zu stärken. Responsability will in Unternehmen investieren, die qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen, essenzielle Güter und Dienstleistungen bereitstellen und ökologisch nachhaltige Geschäftsmodelle verfolgen.
Dies ermögliche es Stella, Kapital gezielt und wirkungsorientiert einzusetzen, mit einem langfristigen Anlagehorizont und attraktiven Renditen, im Einklang mit der Anlagestrategie des Family Offices. Wie der Asset Manager weiter informiert, ist ein großer Teil des Portfolios für Growth-Equity-Impact-Investments in Schwellenländern vorgesehen. Dort könne jeder Euro eine größere positive Wirkung erzielen und Renditen bringen.
Julia Thiele-Schürhoff sagte: „Als Unternehmerfamilie ist es uns ein Anliegen, unser Vermögen verantwortungsvoll und mit einer langfristigen Perspektive zu verwalten. Mit dem Fokus auf Schwellenländer und die UN-Nachhaltigkeitsziele ermöglicht uns dieses Mandat, einen bedeutenden Teil unserer Anlagen dort einzusetzen, wo der Bedarf an Impact-Investitionen am größten ist.“
Stella nennt drei Gründe für die Mandatierung
Christoph Schlegel, Managing Director, Stella Vermögensverwaltungs GmbH, und zuvor Head of Pension Investments der Linde Group, ergänzte: „Bei der Auswahl von Responsability als Partner hat uns insbesondere die Kombination aus drei zentralen Faktoren überzeugt: erstens M&G als kommerzielle Muttergesellschaft, die zukünftiges Wachstum unterstützt. Zweitens das erstklassige und tatsächlich globale Investmentteam, das Ralph Keitel aufgebaut hat. Und drittens die langfristige institutionelle Stabilität, die durch das SIFEM-Mandat (Swiss Investment Fund for Emerging Markets) gewährleistet wird und einem möglichen künftigen Impact-Drift vorbeugt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir unsere Ziele eines tiefgreifenden sozialen Impacts in Schwellenländern sowie finanzieller Renditen im Einklang mit unserem übrigen Anlageportfolio erreichen werden.“
Stephanie Bilo, Chief Client & Investment Solutions Officer, Responsability, sagte zum Mandat von Stella: „Es unterstreicht unsere Überzeugung, dass gezielte Investitionen in Schwellenländern solide finanzielle Renditen ermöglichen und gleichzeitig eine bedeutende Wirkung für Menschen und Umwelt erzielen können.“
Responsability verwaltet nach eigenen Angaben ein Vermögen von 5,8 Milliarden Dollar und hat seit der Gründung mehr als 17,6 Milliarden Dollar investiert. Seit 2023 fungiere Responsability zudem als Portfoliomanager des Swiss Investment Fund for Emerging Markets (SIFEM), der Entwicklungsfinanzierungsinstitution der Schweizer Regierung, und erweitert damit seine Reichweite und Wirkung in Schwellenländern.
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Aktien | Emerging Markets / Schwellenländer | Impact Investing
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