Für sein Buch „Die Ökonomie von Gut und Böse“ hat Tomáš Sedláček den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres in Deutschland.
Mit seinem preisgekrönten Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse“ liefert Tomáš Sedlácek basierend auf der Kulturgeschichte der Menschheit einen interessanten Zugang zur Wirtschaft, aber auch einen Einblick in das Risikomanagement. Sedlácek referierte auf den masters und gab portfolio ein Interview.
Institutionelle Investoren flüchten aus klassischen Renteninvestments hinein in Real Assets. Gefragt sind Immobilien. Aber auch Parkhäuser, Pflegeheime und Kindergärten bieten stabile Cashflows – mehr als eine Beimischung können diese Nischen aber nicht sein.
Die portfolio masters 2012 standen im Zeichen der Aktie. Dass diese Anlageklasse nicht ohne Ecken und Kanten daherkommt, versteht sich von selbst. Doch in Zeiten des Anlagenotstands muss auch ein institutioneller Investor lernen, über seinen Schatten zu springen – ohne sich von regulatorischen Anforderungen abschrecken zu lassen.
Das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen ist zuletzt deutlich angeschwollen. Laut einer Studie des US Sif setzt sich der Trend fort, denn viele Marktteilnehmer beginnen gerade erst damit, Nachhaltigkeitskriterien zu analysieren.
Die Reform des Versicherungsaufsichtsrechts ist ein überaus komplexes Mammutprojekt. Der Umsetzung von Solvency II im Wege steht oft ein mangelndes Verständnis und Unwissen um dessen Hintergründe. Im Gespräch mit portfolio institutionell schafft Gabriel Bernardino, der Chef der Versicherungsaufsicht, etwas mehr Verständnis.
Zunehmender Renditedruck unter institutionellen Investoren macht sich für PE-Fonds positiv bemerkbar. Laut dem Global-Private-Equity-Barometer von Coller Capital erwarten Investoren in den nächsten Jahren zweistellige Renditen.
Die große Mehrheit sieht in dem aktuellen Zinsniveaus ein hohes Risiko für das Erreichen ihrer finanziellen Ziele. Laut einer AGI-Umfrage ist die Sorge hierüber im restlichen Europa weniger groß.
Das Risikomanagement nimmt beim Düsseldorfer Arag-Konzern eine wachsende Bedeutung ein. Die Aufsichtsräte der Töchter Arag Allgemeine Versicherungs-AG und Interlloyd holen Wolfgang Mathmann zum 1. Januar 2013 in den Vorstand.