Versicherungskammer kauft neues Geschäftshaus in München
Das Projekt „B.munich“ ist Teil des neuen Geschäftsviertels rund um den Hauptbahnhof. Der Bürostandort gilt als einer der wertstabilsten in der Landeshauptstadt.
Der Konzern Versicherungskammer kauft das Büro- und Geschäftshaus „B.munich“ in der Bayerstraße 25 in München. Das Gebäude mit rund 7.000 Quadratmetern für Büros sowie 1.800 Quadratmetern Retail- und Gastronomiefläche befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Laut einer Mitteilung der beteiligten Projektentwickler Büschl sowie Ehret und Klein, die das Vorhaben als Joint-Venture-Partner realisiert hatten, wurde das Gebäude noch im alten Jahr an den neuen Eigentümer übergeben. Dieser will die Büro-, Handels- und Gastronomieflächen vermieten. Besondere Immobilien-Features sind, neben der großflächig verglasten Fassade, ein ruhiger Innenhof, Dachterrassen sowie flexible Grundrisse.
Neues Geschäftsviertel rund um den Münchner Hauptbahnhof
Das in den vergangenen Jahren realisierte Projekt „B.munich“ ist Teil des neuen Geschäftsviertels rund um den Münchner Hauptbahnhof. Es zählt dort zu den ersten Neubauten. „Mit dem B.munich haben wir in eine Lage investiert, die sich in den kommenden Jahren zu einem der spannendsten und wertstabilsten Bürostandorte Münchens entwickeln wird“, erklärt Stephan Huber, Head of Investment Management bei der Versicherungskammer Real Estate GmbH. Er betont, „die unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof und die städtebauliche Aufwertung des gesamten Areals unterstreichen die Attraktivität dieser Investition“.
Im vergangenen Jahr investierte die Versicherungskammer unter anderem auch in einen Windpark, der aus fünf modernen Windenergieanlagen in Freienohl (Nordrhein-Westfalen) besteht. Ihre Gesamtleistung beträgt 24 Megawatt (MW). Der Investor profitiere von einer 20-jährigen konstanten Einspeisevergütung, heißt es in einer Mitteilung der LHI-Gruppe, eines Anbieters strukturierter Finanzierungen und Investmentprodukte.
Der Konzern Versicherungskammer ist der größte öffentliche Versicherer Deutschlands. Seine Kapitalanlagen (ohne fondsgebundene Lebensversicherung) beliefen sich am Ende des Geschäftsjahres 2024 auf rund 62,6 Milliarden Euro.
Doch nicht immer finden selbst modern anmutende Bürohäuser Mieter. Dann sind Alterativen gefragt, zum Beispiel ein Umbau in Studentenwohnungen.
Autoren: Tobias BürgerSchlagworte: Büroimmobilien
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