Pension Management
21. Januar 2026

Anja Nieberding macht Pension Buy-outs

Deutsche Betriebsrenten Holding engagiert Branchenexpertin. Nieberding löst Thomas Bloch ab.

Die Deutsche Betriebsrenten Holding (DBR) hat Anja Nieberding in die Geschäftsführung berufen. In dieser Rolle wird sie den weiteren Ausbau des Geschäfts und die strategische Entwicklung der DBR maßgeblich mitgestalten. Wie die DBR weiter mitteilt, folgt Anja Nieberding auf Thomas Bloch, der sich neuen Projekten widmen möchte. Bloch bleibt DBR zumindest als Senior Advisor erhalten.

Anja Nieberding kommt von Goldman Sachs, wo sie zuletzt als Managing Director für Alternative Portfolio Solutions in EMEA verantwortlich war. Zuvor war sie Country Head Germany von NN Investment Partners und Mitglied des deutschen Managements von Vontobel Asset Management. Die Diplom-Mathematikerin hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie.

Dirk Popielas, Geschäftsführer und Mitgründer der DBR: „Mit Anja Nieberding gewinnen wir eine Branchenexpertin und Führungspersönlichkeit, die für innovative und werthaltige Lösungen steht. Mit ihrer Verpflichtung unterstreichen wir unser Bestreben, das Angebot im Pension De-Risking weiter auszubauen.“

„Als führender Anbieter für Pension Buy-outs in Deutschland zeichnet sich die DBR durch ein tiefes Verständnis für komplexe Fragestellungen, einen hohen Anspruch an Verlässlichkeit und eine starke Werteorientierung aus“, sagt Anja Nieberding.

2025 hatte die DBR die Pensionsverpflichtungen zweier ehemaliger Credit-Suisse-Gesellschaften von der UBS übernommen. Dirk Popielas ist optimistisch, dass sich der deutsche Pension-Buy-out-Markt weiter belebt: „Wir haben 2025 einige große Transaktionen im Markt gesehen und erwarten, dass nach diesen erfolgreichen Beispielen nun mehr und mehr Unternehmen den Weg eines Pension Buy-outs wählen werden. Mit Blick auf das Beispiel der angelsächsischen Märkte, in denen Pension Buy-outs bereits seit langem sehr verbreitet sind, denken wir, dass etwa 20 Prozent der rund 600 Milliarden Euro Altverpflichtungen, die in den Bilanzen deutscher Unternehmen schlummern, nach und nach abgegeben werden dürften.“

Autoren:

Schlagworte: |

In Verbindung stehende Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert