Helvetia Asset Management bleibt auf der Strecke
Baloise und Helvetia haben sich im vergangenen Jahr zusammengeschlossen. Im laufenden Fusionsprozess sind nun die Asset-Management-Einheiten an der Reihe.
Nach dem Zusammenschluss der börsennotierten Schweizer Versicherungsgruppen Baloise Holding und Helvetia Holding zur Helvetia-Baloise-Gruppe im Dezember 2025 sollen nun auch die Asset-Management-Einheiten fusionieren, wie das eidgenössische Unternehmen am 26. Januar mitteilte.
Auf der Strecke bleibt die Helvetia Asset Management AG. Sämtliche ihrer Aktiva und Passiva sollen auf die Baloise Asset Management AG übertragen werden.
Nach Eintragung der Fusion soll die Helvetia Asset Management gelöscht werden. Ein genaues Datum dafür steht noch nicht fest. Die Fusion werde frühestens Mitte 2026 erfolgen.
Die technische Infrastruktur der Helvetia Asset Management AG bleibe bestehen und werde durch die Baloise Asset Management AG „im Interesse der Anleger“ weitergeführt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auch die technische Integration erfolgen.
Die Helvetia Asset Management AG ist im Geschäft der kollektiven Kapitalanlagen tätig. Außerdem übt sie die Vermögensverwaltung und die Anlageberatung für Immobilien- und Hypothekenanlagen von kollektiven Kapitalanlagen, Vorsorgeeinrichtungen und institutionellen Investoren aus. Sitz der 100-prozentigen Beteiligung der Helvetia Baloise Holding ist Basel.
Fusion unter Gleichen angekündigt
Baloise Holding und Helvetia Holding hatten im April 2025 ihre Pläne für einen Zusammenschluss öffentlich gemacht und eine Fusion unter Gleichen zur Helvetia Baloise Holding AG (Helvetia Baloise) angekündigt. Mit einem kombinierten Geschäftsvolumen von 20 Milliarden CHF (21,5 Milliarden Euro) in acht Ländern werde Helvetia Baloise zur zweitgrößten Versicherungsgruppe der Schweiz und zu einem der führenden Versicherer in Europa, hieß es damals.
Vor der Fusion betreuten etwa 200 Mitarbeiter bei Helvetia Asset Management 65 Milliarden CHF an Kapitalanlagen im Kundenauftrag. Die Baloise steuerte in der Sparte Asset Management mit rund 80 Investmentspezialisten circa 53,7 Milliarden CHF an Assets bei.
Autoren: Tobias BürgerSchlagworte: Asset Manager | Banken
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