Eine Milliarde für Wohnungen
ABP entwickelt mit CBRE Mietwohnungen. „Stabile, langfristige und inflationsgebundene Investition.“
ABP, mit über 500 Milliarden Euro an Assets under Management größter Pensionsfonds Kontinentaleuropas, erhöht sein Exposure zu Mietwohnungen. Wie die Niederländer publizierten, investiere man nun mit CBRE IM gemeinsam etwa eine Milliarde Euro in den Bau von Wohnungen. Vor einem Jahr startete die Partnerschaft mit einem ersten Investment in Höhe von 350 Millionen Euro.
Schwerpunkt auf Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit
Die Zusammenarbeit zwischen ABP und CBRE IM konzentriere sich auf den Bau neuer Wohnungen in den Niederlanden, mit Schwerpunkt auf Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit. Das Portfolio soll hauptsächlich aus bezahlbaren Wohnungen im mittleren Mietsegment bestehen und richte sich an Haushalte mit mittlerem Einkommen. Laut dem Pensionsfonds trage man durch Investitionen in energieeffiziente und zukunftssichere Häuser nicht nur heute zur Erschwinglichkeit bei, sondern auch langfristig zu niedrigeren Wohnkosten und klimasicheren Vierteln.
Das größte Projekt umfasse den Kauf von 1.000 Mietwohnungen und 250 Parkplätzen, verteilt auf vier Baublöcke in Utrecht. Darüber hinaus investiert ABP in 174 Mietwohnungen im mittleren Markt und 27 Parkplätze in einem Projekt in Amsterdam.
Harmen van Wijnen, Vorstandsvorsitzender von ABP: „Amsterdam und Utrecht gehören zu den engsten Wohnungsmärkten des Landes. Mit dieser Investition unterstreicht ABP seine Überzeugung, dass bezahlbarer Mietwohnraum auf zwei Arten Renditen bringt: Er trägt direkt zur Verringerung des Wohnungsmangels bei und bietet eine stabile, langfristige und inflationsgebundene Investition. Mit diesen Investitionen zeigen wir, dass Pensionsgelder für soziale Wirkung und eine gute Rendite für unsere Teilnehmer genutzt werden können.“
Bas Tiemstra, Leiter der Continental Europe Direct Real Estate Strategies bei CBRE Investment Management, ergänzt: „Diese Projekte verbinden Erschwinglichkeit mit starken Nachhaltigkeitsmerkmalen und gewährleisten so Widerstandsfähigkeit und langfristigen Wert. Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit ABP fortzusetzen und gemeinsam den strukturellen Wohnungsmangel in den Niederlanden anzugehen.“
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Immobilien | Wohnimmobilien
In Verbindung stehende Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar