Asset Management
9. Februar 2026

Globales Pensionsvermögen erreicht neuen Höchstwert

Trotz einiger Marktschocks ist das globale Pensionsvermögen im vergangenen Jahr weiter deutlich gewachsen. Welche Länder die Nase vorn haben – auch das zeigt eine neue Studie.

Das globale Pensionsvermögen ist im vergangenen Jahr um rund sechs Billionen US-Dollar gewachsen. Laut der neuen Global-Pension-Assets-Studie des Thinking Ahead Institute (TAI) erreichten die Vermögenswerte einen Rekordwert von 68,3 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das gemeinnützige Forschungs- und Innovationsnetzwerk nun mitteilte.

Das Jahr 2025 war geprägt von einer starken Erholung der globalen Märkte, wobei die meisten wichtigen Anlageklassen positive Renditen erzielten. Wie das TAI in Erinnerung ruft, entwickelten sich Aktien besonders gut, allen voran die Schwellenländer. Trotz einiger Schocks, ausgelöst etwa durch die erratische Zollpolitik der US-Regierung, blieb die Anlegerstimmung stabil und die Volatilität relativ gering.

22 Länder pushen die kapitalgedeckte Altersvorsorge

Die Studie betrachtet das weltweite Pensionsvermögen in 22 wichtigen Pensionsmärkten (P22), zu denen auch die Bundesrepublik gehört. Die sieben größten Märkte für Pension Assets sind jedoch Australien, Kanada, Japan, die Niederlande, die Schweiz, Großbritannien und USA. Sie stehen zusammen für 91 Prozent des gesamten Pensionsvermögens. Außerhalb der P22-Märkte soll es laut dem TAI weiteres Pensionsvermögen in Höhe von 3,6 Billionen US-Dollar geben.

Die USA sind der größte Markt für Pension Assets. Zurückzuführen ist das auf die herausragende Bedeutung der kapitalgedeckten Altersvorsorge, die in den Vereinigten Staaten von Amerika auf eine sehr lange Tradition zurückblickt. Ihr Anteil beträgt stolze 65,8 Prozent an den P22-Vermögenswerten, gefolgt von Kanada und Japan mit 5,5 beziehungsweise 5,0 Prozent.

Aktien sind die mit Abstand wichtigste Anlageklasse

Die durchschnittliche globale Vermögensallokation der sieben größten Märkte stellte sich Ende 2025 wie folgt dar: Aktien bildeten mit einem Anteil von 48 Prozent die mit Abstand gewichtigste Anlageklasse, während 31 Prozent der Assets auf Anleihen entfielen.

Die Vermögensaufteilung hat sich seit 2003 verändert, wie das TAI nun anmerkt. Während der Anteil von Allokation von Aktien und Anleihen zurückgegangen ist, haben die Pensionseinrichtungen, die sich hinter den Zahlen verbergen, die Quoten in anderen Anlageklassen im gleichen Zeitraum aufgestockt. Das dürfte vor allem bei Privatmarktanlagen der Fall gewesen sein.

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