Städel-Museum plant Stiftungsfonds
Endowment-Kampagne soll Grundstockvermögen auf mindestens 100 Millionen Euro erweitern. Vorbilder finden sich in den USA.
Als nach eigenen Angaben erstes deutsches Kunstmuseum startet das Städel in Frankfurt am Main eine umfassende Endowment-Kampagne. Deren Ziel ist es, das auf Dauer zu erhaltende Stiftungskapital des Museums signifikant zu erhöhen. Dafür soll der Städel-Zukunftsfonds aufgebaut werden.
Konkret geplant ist, das Grundstockvermögen der Stiftung Städelsches Kunstinstitut auf mindestens 100 Millionen Euro zu erweitern. Die Initiative des Städel-Museums findet ihre Vorbilder in den Endowments der großen internationalen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere im US-amerikanischen Raum.
Das Städel wird von der gemeinnützigen Stiftung Städelsches Kunstinstitut getragen und ist eine der ältesten bürgerlichen Museumsstiftungen Deutschlands. Seit seiner Gründung 1815 ist das Städel-Museum eine private Stiftung. Mit Zustiftungen in den Städel-Zukunftsfonds wird das Kapital der Museumsstiftung über die kommenden Jahre und Jahrzehnte sukzessive erweitert.
Philipp Demandt, Direktor des Städel-Museums, über das Endowment: „Die Welt verändert sich, und nur was sich wandelt, bleibt bestehen. Das Städel nimmt diesen Wandel an und gestaltet ihn entschlossen und selbstbestimmt. Die signifikante Erweiterung des Grundstockvermögens unserer Stiftung ist ein historischer Meilenstein und zugleich der nächste konsequente Schritt in Richtung Zukunft.“
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Stiftungen
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