Alternative Anlagen
29. April 2026

PV-Pionier-Projekt im Steinbruch

Talanx will nicht mehr genutzte Abbauflächen für PV-Anlage nutzen. Partnerschaft mit Heidelberg Materials und WI Energy.

Die Talanx-Gruppe investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in Photovoltaik-Anlagen in einem abgebauten Steinbruch von Heidelberg Materials am Standort Hannover. Wie die Versicherung mitteilt, handelt es sich um das erste Projekt einer „langfristigen substanziellen Projektpipeline“. Ziel des Projekts sei, nicht mehr bergwerklich genutzte Abbauflächen des Baustoffunternehmens für die Produktion nachhaltigen Stroms zu nutzen. Zudem sieht Talanx in dem Investment als Grundlage für weitere innovative Projekte. Weiterer gemeinsamer Projektpartner ist neben dem Dax-40-Unternehmen Heidelberg Materials WI Energy. WI ist ein Anbieter für großflächige Photovoltaik-Anlagen und soll die langfristige Betriebsführung übernehmen.

„Das Projekt hat das Potenzial, Standards für die gesamte Branche zu setzen – auf einer nicht mehr genutzten Abbaufläche entstehen hochmoderne Solarkraftwerke, die nachhaltigen Strom erzeugen und auch wirtschaftlichen Mehrwert bringen. Damit werden Brachflächen aufgewertet und tragen zur nachhaltigen Energiewende der deutschen Industrie bei. Wir sind stolz, Partner bei diesem innovativen Projekt zu sein“, sagt Dr. Jan Wicke, Finanzvorstand der Talanx AG.

Konkret wurde in einem abgebauten Steinbruch eines Zementwerks in Hannover-Misburg in diesem Frühjahr der Bau einer modernen Solaranlage mit einer Leistung von circa 25 MWp begonnen. Etwa 60 Prozent des nachhaltigen Stroms werden über eine langfristige Direktlieferung unmittelbar das Produktionswerk von Heidelberg Materials versorgen.

Das Investment der Talanx-Gruppe erfolgt über Ampega Asset Management. „Mit diesem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unserer ESG-Ambitionen und unterstützen Heidelberg Materials dabei, seinen CO₂-Fußabdruck über eine nachhaltige Eigenstromproduktion zu reduzieren“, sagt Dr. Thomas Mann, Sprecher der Geschäftsführung von Ampega. „Das Projekt bietet neben bestehenden Netzanschlüssen und einer hohen Skalierbarkeit zudem die Möglichkeit, andere Technologien wie Batteriespeicher in die Investitionslogik zu integrieren.

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