La Banque Postale fusioniert ihre Asset Manager
Zusammenschluss von LBP und LFDE. Gemeinsame AuM liegen bei 72 Milliarden Euro.
In Frankreich macht La Banque Postale aus zwei einen Asset Manager. In der vergangenen Woche gab die Mehrheitsaktionärin von LBP AM die geplante Fusion ihrer beiden Vermögensverwaltungsgesellschaften bekannt: LBP AM und ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft La Financière de l’Échiquier (LFDE). Das mit diesem Schrittt geschaffene Unternehmen LFDE IM soll sich zu einem europäischen Marktführer in den Bereichen aktive Vermögensverwaltung, nachhaltige Finanzwirtschaft und innovative Lösungen entwickeln.
Nach Abschluss der Fusion wird sich LFDE IM zu 75 Prozent im Besitz von La Banque Postale und zu 25 Prozent im Besitz von Aegon AM befinden und laut Mitteilung „ein breites Spektrum an Expertise auf einer multidisziplinären Plattform anbieten. In einem sich schnell wandelnden Markt soll dieser Zusammenschluss die internationale Entwicklung und Gewinnung externer Kunden beschleunigen.“ Im Mittelpunkt stehen für den fusionierten Asset Manager drei primäre Wachstumstreiber: Private Assets, festverzinsliche Anlagestrategien mit Mehrwert und internationale Expansion.
„Das Projekt LFDE IM ermöglicht es uns, unsere Kompetenzen in börsennotierten und nicht börsennotierten Anlagen in einer gemeinsamen Organisation zu bündeln und unsere Wachstumstreiber zu verstärken. Gleichzeitig treiben wir die internationale Expansion voran. Damit knüpfen wir an den Kurs an, der seit 2023 in den Bereichen Entwicklung, Innovation, Performance und Anlegerdienstleistungen verfolgt wird“, sagt Emmanuelle Mourey, Verwaltungsratsvorsitzende von LBP AM.
Das Aktienhaus LFDE kommt auf ein verwaltetes Vermögen von fast 26 Milliarden Euro per Ende April 2026. Zusammen mit LBP AM kommen die AuM auf mehr als 72 Milliarden Euro sowie 370 Mitarbeitende, davon 130 Anlageexperten. Das Fusionsprojekt soll vorbehaltlich der nötigen Genehmigungen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Asset Manager
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