Recht, Steuer & IT
11. Juni 2026

Praxisbeirat Sustainable Finance: Das sind die Mitglieder

20 Fachleute sollen die Bundesregierung bei der Vereinfachung der Sustainable-Finance-Regulierung beraten. Auch die Mobilisierung privaten Kapitals für die Transformation steht auf ihrer Agenda.

Das Bundesfinanzministerium hat in dieser Woche gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit den sogenannten Praxisbeirat Sustainable Finance ins Leben gerufen. Das Gremium soll in der 21. Legislaturperiode der Bundesregierung als direkte Stimme der Praxis fungieren, um Sustainable-Finance-Regulierung praxisnaher auszugestalten und private Investitionen in die nachhaltige Transformation zu mobilisieren, wie es in einer Mitteilung der Finanzministeriums heißt. Der neue Praxisbeirat umfasst 20 Mitglieder.

Mitglieder der Beirats sind:

  • Uwe Bergmann (Henkel)
  • Dr. Barbara Buchner (Climate Policy Initiative)
  • Dr. Isabelle Canu (GET Fund)
  • Prof. Dr. Florian Egli (Technische Universität München)
  • Tanja Groeger (EWE)
  • Hannah Helmke (Right. based on science, Preisträgerin des Vordenker-Awards 2022)
  • Christian Kasten (Deutsche Private Equity)
  • Jürgen Kerner (IG Metall)
  • Tobias Lechtenfeld (Tech for Net Zero)
  • Clara Mokry (Head of Sustainability beim Kenfo – Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung)
  • Oliver Neu (Deutz)
  • Dr. Gerald Podobnik (Deutsche Bank)
  • Dr. Henrik Pontzen (Union Investment)
  • Frank Posnanski (Sunfire)
  • Birgit Potrafki (Salzgitter)
  • Prof. Dr. Barbara Scheck (Munich Business School)
  • Frank Scheidig (DZ Bank)
  • Heike Schmitz (Herbert Smith Freehills Kramer LLP)
  • Bettina Storck (Commerzbank)
  • Silke Stremlau (Finance 4 Transition und Vorsitzende des Sustainable-Finance-Beirates der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode und Preisträgerin des Vordenker-Awards 2024)

In den vergangenen Jahren waren vermehrt Forderungen von Branchenverbänden laut geworden, die eine Straffung der ESG-Berichtspflichten fordern. Vor diesem Hintergrund will etwa die EU-Kommission Nachhaltigkeitsberichtspflichten straffen, was wiederum den Investmentverband DVFA auf den Plan rief. Auch der Versicherungsverband GDV hatte die Bürokratie für Nachhaltigkeits-Reporting moniert. Nachhaltigkeits-Reportings haben zu viel Pflichtangaben und zu wenig belastbare Kennzahlen, wie eine Studie der CFA Society Germany gezeigt hat.

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