Asset Manager
17. Juni 2026

Insti-Geschäft wächst in Europa auf über zwölf Billionen

Hohe Wachstumsrate bei den größten Asset Managern. Ein deutscher Anbieter in Top 10 vertreten.

Die globalen Assets under Management (AuM) legen um vier Prozent zu und klettern somit auf ein All-time-high von 134,2 Billionen Euro. Die europäischen institutionellen AuM wachsen um 5,8 Prozent auf 12,2 Billionen Euro – bleiben jedoch damit unter dem Rekordjahr 2022 als der Pegelstand noch 13,2 Billionen Euro anzeigte. Diese Zahlen berichtet das europäische Fachblatt IPE im Rahmen seiner „Top 500 Asset Manager“ Analyse. Die Studienmacher begründen das schwächere Wachstum in Europa teilweise mit Währungseffekten.

Die AuM in Europa verteilen sich hälftig zwischen den Top-10-Asset-Managern und dem Rest der Vermögensverwalter. Weniger gleichgewichtet ist jedoch das Wachstum. Diese betrug im vergangenen Jahr für die Top 10 elf Prozent und nur 1,6 Prozent für die anderen Häuser.

Top Dog in Europa ist bei den institutionellen Geldern Blackrock mit 1,5 Billionen Euro an AuM. Neu auf dem zweiten Platz ist Amundi mit 674 Milliarden Euro. Die Franzosen konnten den Investmentmanager von Legal & General verdrängen. Neu in den Top 10 ist BNP Paribas Asset Management dank dem Merger mit Axa IM. Die deutschen Farben vertritt in den europäischen Insti-Top-10 mit 337 Milliarden Euro die DWS.

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