Advertorial
6. Juli 2026

Florian Körner, Head of Sales Germany & Austria, VanEck

Aktuelle Entwicklungen in Technologie, Kapitalmärkten und staatlicher Unterstützung

Nicht alle in diesem Artikel genannten Unternehmen sind auch im VanEck Quantum Computing UCITS ETF enthalten.

Das Quantencomputing hat zuletzt mehrere Entwicklungen durchlaufen, die eine klare Geschichte erzählen: Die Technologie nähert sich möglicherweise einer reiferen Phase. Für Anleger ist entscheidend, in welchem Tempo sie vom Labor zu kommerziellen Anwendungen gelangt. Drei Entwicklungen markieren einen Wandel.

Die erste stammt von Nvidia. Quantencomputer sind leistungsfähig, aber fragil und fehleranfällig. Nvidia stellte mit Ising quelloffene KI-Modelle vor, die Kalibrierung und Fehlerkorrektur adressieren und sich in CUDA-Q integrieren lassen; mit NVQLink kündigte es eine offene Architektur an, um Quantencomputer mit den eigenen Chips zu verbinden (NVIDIA, 2026). Entscheidend ist: Quantum ersetzt KI und klassische Computer nicht, sondern ergänzt sie bei zu komplexen Problemen wie Molekülsimulationen. Die KI-gestützte Fehlerreduzierung bringt Quantum dem kommerziellen Einsatz näher. Nvidia ist aktuell nicht im VanEck Quantum Computing UCITS ETF enthalten.

Die zweite Entwicklung ist die Öffnung des Sektors gegenüber den Finanzmärkten. Nach SPAC-Börsengängen mehrerer Unternehmen kam 2026 die bedeutendste Transaktion: den ersten klassischen IPO eines Unternehmens über die gesamte Wertschöpfungskette, Quantinuum, 2021 aus Honeywell Quantum Solutions und Cambridge Quantum entstanden. Ein klassischer IPO erfordert gründlichere Due Diligence und einen SEC-geprüften Prospekt, ist der bevorzugte Weg für Long-only-Institutionelle und schafft einen ersten gemeinsamen Bewertungsmaßstab, ein Signal für reguliertes Kapital und mehr Transparenz. Auch IQM und Pasqal kündigten SPAC-Fusionen an, zu Pre-Money-Bewertungen von 1,8 bzw. 2 Milliarden Dollar.

Die dritte Entwicklung betrifft den öffentlichen Sektor. Die US-Regierung kündigte 2 Milliarden Dollar Förderung für neun Quantenunternehmen an (darunter 1 Milliarde für IBM, 375 Millionen für GlobalFoundries) und will direkte, nicht beherrschende Beteiligungen an D-Wave, Rigetti und Infleqtion übernehmen (CNBC, 2026). Der Staat tritt damit ins Aktionärsregister ein, wie zuvor bei Intel und MP Materials. Erstmals greift die Regierung in diesem Umfang in eine vorkommerzielle Technologie ein und sieht Quantum nun als nationale Sicherheitspriorität, gleichrangig mit Halbleitern und Seltenen Erden.

Marktpotenzial des Quantencomputings

 

Quelle: McKinsey, 2026, S. 48Die dargestellten Wachstumsschätzungen sind Prognosen, die auf Annahmen externer Analysten beruhen und möglicherweise nicht eintreten.
Quelle: McKinsey, 2026, S. 48 Die dargestellten Wachstumsschätzungen sind Prognosen, die auf Annahmen externer Analysten beruhen und möglicherweise nicht eintreten.

Die Investitionen in Quanten-Start-ups wuchsen 2025 um das 6,3-Fache auf 12,6 Milliarden Dollar, über 90% flossen ins Quantencomputing (McKinsey, 2026). Die Branchenumsätze überstiegen 2025 erstmals eine Milliarde Dollar, bei geschätzten 47% jährlichem Wachstum bis 2028 auf 3,2 bis 4,4 Milliarden Dollar; über 300 Unternehmen kooperieren mit führenden Akteuren. IBM strebt bis 2029 fehlertolerante Quantencomputer an, IonQ bis 2030 leistungsfähigere Maschinen, erklärte Ziele, nicht Erreichtes, die sich verzögern oder verfehlt werden können. Die Zahlen sind Schätzungen Dritter zu einer jungen Branche und können erheblich abweichen. Der Sektor trägt erhebliche Umsetzungsrisiken bei Fehlerkorrektur, Skalierung und Finanzierung.

Für alle, die investieren möchten, bleibt eine Tatsache: Börsennotierte Unternehmen, die wirklich auf Quantencomputing spezialisiert sind, sind nach wie vor wenige und oft früh.

Genau aus diesem Grund beschränkt sich der VanEck Quantum Computing UCITS ETF (QNTM), erstes Produkt seiner Art in Europa, nicht auf reine Pure Player, sondern kombiniert sie mit Patentführern (führende Quanten-Patentportfolios). Pure Player bieten das größte Wachstumsengagement bei höchster Volatilität und, da oft früh und unprofitabel, erhöhtem Verlustrisiko; Patentführer sind etabliert, profitabel und stabiler. Die Kombination erlaubt Teilhabe am Wachstum, ohne vom Schicksal eines einzelnen Unternehmens abzuhängen, und steuert das Risiko des engen Universums, ohne es zu beseitigen. Der Fonds bleibt konzentriert und ist erhöhter Volatilität und begrenzter Liquidität ausgesetzt. Er bildet den MarketVector™ Global Quantum Leaders Index (MVQTMLTR) ab; Methodik und Aufnahmekriterien unter MVQTML Index Guide.

Zugleich bleibt Quantencomputing weitgehend vorkommerziell: Viele Unternehmen sind noch nicht profitabel, die Umsätze gemessen an den Bewertungen bescheiden, und der Weg zu nachhaltigen Erträgen ungewiss und womöglich länger als erwartet. Ein Jahr nach Auflegung sehen wir das langfristige Investmentargument durch die jüngsten Entwicklungen gestützt, mit den Risiken einer aufstrebenden Technologie. Wesentliche Risiken sind u. a. Aktienmarkt-, Konzentrations- und Einzelemittentenrisiko, höhere Volatilität und Illiquidität kleiner, früher Unternehmen, Technologie-, Währungs- und Indexnachbildungsrisiko sowie Kapitalverlust bis zum Totalverlust. Die vollständige Beschreibung enthalten KID/KIID und Prospekt unter www.vaneck.com.

Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen von Bloomberg und VanEck, Stand 16. Juni 2026.

 

 

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VanEck Quantum Computing UCITS ETF (der „ETF“) ist ein Teilfonds von VanEck UCITS ETFs plc, einer bei der irischen Zentralbank registrierten OGAW-Dachfondsgesellschaft, die passiv verwaltet wird und einen Aktienindex abbildet.
Der Wert des ETFs kann aufgrund der Anlagestrategie erheblich schwanken. Der indikative Nettoinventarwert (iNAV) des ETFs ist auf Bloomberg verfügbar. Die Bestände des ETF werden an jedem Handelstag auf www.vaneck.com im Abschnitt „ETF-Bestände“ und gemäß PCF im „ETF-Dokumente“ angezeigt. Ausserdem werden sie über einen oder mehrere Marktdatenanbieter veröffentlicht. Einzelheiten zu den geregelten Märkten, an denen der ETF notiert ist, finden Sie im Abschnitt Handelsinformationen auf der ETF-Seite unter www.vaneck.com. Anleger müssen OGAW-Anteile auf dem Sekundärmarkt über einen Intermediär (z. B. einen Broker) kaufen und verkaufen und können sie in der Regel nicht direkt an den OGAW zurückverkaufen. Es können Maklergebühren anfallen. Der Ankaufspreis kann über dem aktuellen Nettoinventarwert liegen und der Verkaufspreis kann unter dem aktuellen Nettoinventarwert liegen. Eine Investition in den ETF sollte als Erwerb von Anteilen des ETF und nicht der zugrunde liegenden Vermögenswerte verstanden werden. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Umständen des jeweiligen Anlegers ab und kann im Laufe der Zeit variieren. Die ManCo kann die Vermarktung des ETFs in einer oder mehreren Jurisdiktionen einstellen. Die Zusammenfassung der Anlegerrechte ist auf Englisch verfügbar unter:
summary-of-investor-rights.pdf.
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