Allianz meldet Rekordwerte für das Asset Management

Die Mutter ist zufrieden mit ihren Töchtern: Zum Halbjahr informiert die Allianz sowohl für Pimco als auch für Allianz Global Investors über das „best 2Q OP ever“. Bild: Allianz.
Munich Re managt 231,348 Milliarden Euro. Hohe Wiederanlagerenditen.
Die Mutter ist zufrieden mit ihren Töchtern: Zum Halbjahr informiert die Allianz sowohl für Pimco als auch für Allianz GI über das „best 2Q OP ever“. Bei beiden Asset Managern trug ein starkes Asset-Wachstum und höhere Performance Fees dazu bei, dass der Operating Profit im zweiten Quartal um 22 Prozent auf den Rekordwert von 888 Millionen Euro stieg. Zum Halbjahr stieg das Betriebsergebnis um 12,6 Prozent.
Die AuM von Pimco stiegen im Vergleich zu Q2 2025 um 15,5 Prozent auf 1,767 Billionen Euro, die Assets von Allianz GI um 20 Prozent auf 578 Milliarden Euro. Das Third-Party-Geschäft stieg in Q2 um knapp sechs Prozent auf den Rekordwert von 2,161 Billionen Euro. Zu diesem trug Allianz GI zumindest prozentual mit einem Zuwachs von 11,7 Prozent mehr als Pimco bei. Die US-Tochter konnte um 4,3 Prozent zulegen. Die größten Zuwächse waren in Fixed Income und bei den Asset-Klassen in Amerika zu verzeichnen. Insgesamt hat der Allianz-Konzern 2,697 Billionen Euro anzulegen. Die Economic reinvestment yield gibt die Allianz für das zweite Quartal im L/H Business mit 4,9 Prozent an.
Größter EM-Emittent: Polen
Das Kapitalanlageergebnis von Munich Re stieg in Q2 auf 3.159 Millionen Euro. Die Rückversicherung berichtete zum Halbjahr, dass sich der Bestand an Kapitalanlagen zu Marktwerten auf 231,348 Milliarden Euro erhöhte. Zum Stichtag seien 29 Prozent des Investmentportfolios in Staatsanleihen aus entwickelten Märkten angelegt und in Unternehmensanleihen 16 Prozent. Bei der Neuanlage investierte die Rückersicherung in den ersten sechs Monaten insbesondere in Anleihen supranationaler Emittenten. Der Anteil von Staatsanleihen aus Schwellenländern belief sich auf sieben Prozent bezogen auf das Investmentportfolio. Mit Abstand größter Emittent aus den Schwellenländern ist Polen. Die Wiederanlagerendite auf die festverzinslichen Kapitalanlagen belief sich im Zeitraum Januar bis Juni im Durchschnitt auf 4,3 Prozent.
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Asset Management | Strategische Asset-Allokation / SAA
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