Inka meldet Abschluss der Eigentümer-Transaktion
Blackfin ist nun Alleingesellschafter. Private Markets bieten Wachstumspotenziale.
Die Inka ist ab sofort mit neuer Eigentümerstruktur im Administrationsgeschäft unterwegs. Anfang dieser Woche gab die Master-KVG den „erfolgreichen Abschluss der Transaktion zwischen Blackfin Capital Partners und HSBC Continental Europe“ bekannt. Nun ist Blackfin Alleineigentümer.
Die im Jahr 1968 gegründete Inka verwaltet nach eigenen Angaben ein Fondsvolumen von über 470 Milliarden Euro. Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sehen die Düsseldorfer insbesondere auf den Private Markets. In diesen Asset-Klassen habe die Inka in den vergangenen Jahren das verwaltete Vermögen bereits um rund 25 Prozent steigern können.
Mit dem für 2027 geplanten Ausbau des Geschäfts in Luxemburg möchte Inka die europäische Ausrichtung stärken und so zusätzliche Möglichkeiten für internationale institutionelle Investmentstrukturen schaffen. „Institutionelle Investoren brauchen Partner, die über ein tiefes Verständnis der sich dynamisch entwickelnden Anforderungen und regulatorischen Vorgaben verfügen – und das über alle Asset-Klassen hinweg. Inka hat dieses tiefe Verständnis. So schaffen wir Lösungen für unsere Kunden, die ihnen ermöglichen ihre Kapitalanlagen effizient auszurichten“, sagt Dr. Tim Günter, Mitglied der Geschäftsführung Inka.
„Inka ist bestens aufgestellt, die zukünftigen Herausforderungen für Institutionelle Investoren aktiv mitzugestalten“, sagt Sonja Lilienthal, Managing Director bei Blackfin Capital Partners. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Inka als führende Plattform für institutionelle Investoren in Europa zu positionieren.“
Blackfin Capital Partners beschreibt sich selbst als ein auf Europa spezialisierter Investor, der sich auf Investitionen in Finanzdienstleistungsunternehmen mit Wachstumspotential fokussiert. Blackfin ist seit 2013 aktiv in der DACH-Region investiert. Derzeit verwaltet das Unternehmen Kapitalzusagen institutioneller Investoren aus Europa, Amerika und Asien in Höhe von über vier Milliarden Euro.
Ebenfalls einen Eigner aus der Private-Equity-Welt hat Universal Investment. Montagu übernahm 2017 die Anteile von der Berenberg Bank und dem Bankhaus Lampe. Die Universal bezifferte im August ihr Fondsvermögen mit 1.538 Milliarden Euro.
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Administration | Master-KVG
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