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30. März 2016

Aktivitätsniveau der Zentralbanken steigt im März wieder an

Seit der Insolvenz von Lehman Brothers haben Zentralbanken im Schnitt alle drei Handelstage die Zinsen gesenkt. Im März waren wieder neun Zentralbanken aktiv.

Der März war ein arbeitsreicher Monat für Zentralbanker. Zu dieser Erkenntnis kommt JP Morgan Asset Management in seinem neuen „The Weekly Brief“. Demnach haben in diesem Monat bislang neun Zentralbanken aus Sorge um das Tempo des Wirtschaftswachstums die Zinsen gekürzt. Das ist der höchste Monatswert seit einem Jahr. 
Wie aus dem Brief von JP Morgan weiter hervorgeht, haben Zentralbanken seit der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008 die Zinsen über 650 Mal gesenkt. Das bedeute, dass die Zinsen im Durchschnitt alle drei Handelstage gesenkt wurden. Zentralbanken haben zudem seit der Finanzkrise 2008 weltweit fast 24 Billionen US-Dollar in die Weltwirtschaft gepumpt. Viel genützt hat dies jedoch nicht, wie sich dem Marktbericht von JP Morgan entnehmen lässt. Trotz enormer finanzpolitischer Anreize weist die globale Wirtschaft über die vergangenen sieben Jahre lediglich mittelmäßige Wachstumsraten von 3,2 Prozent auf. Zum Vergleich: Im Jahrzehnt vor der Krise waren es 4,2 Prozent. Das Fazit von JP Morgan: „ein eher geringer Effekt für ein derart großes Investment.“
portfolio institutionell newsflash 30.03.2016/Kerstin Bendix 
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