Immobilien
27. Mai 2020

Allianz kauft Büro in Mailand für 140 Millionen Euro

Sale-and-Leaseback-Geschäft mit Crédit Agricole Italia. Italien bleibt „zentraler Wachstumsmarkt“.

Allianz Real Estate hat im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Geschäfts mit Crédit Agricole Italia für 140 Millionen Euro ein erstklassiges Bürogebäude im zentralen Geschäftsviertel von Mailand erworben. Die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 10.806 Quadratmeter. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und in den Jahren 2014 bis 2019 vollständig renoviert. Der Erwerb wurde im Namen mehrerer Versicherungsgesellschaften der Allianz Gruppe getätigt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Immobilienarms der Allianz hervor.

Allianz Real Estate hat die Immobilie über eine bestehende Fondsstruktur erworben, die von Kryalos SGR verwaltet wird. Das Gebäude in der Via Armorari wird nach der Unterzeichnung eines neunjährigen Mietvertrags für den gesamten Vermögenswert einer der wichtigsten Sitze des Crédit Agricole Italia bleiben. Die Vereinbarung sichert einen langfristigen Cashflow für die zugrunde liegenden Allianz-Versicherungsgesellschaften.

Wie die Allianz Real Estate weiter mitteilt, bleibe Italien ein zentraler Wachstumsmarkt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, sein italienisches Portfolio an Kapitalbeteiligungen in den nächsten drei Jahren weiter auszubauen. Der Schwerpunkt wird auf erstklassigen Vermögenswerten liegen, die einen langfristigen Wert bieten, insbesondere durch Büroimmobilien in Mailand und Rom sowie Logistikeinrichtungen außerhalb der Stadt und ausgewählte Investitionen in alternative Anlageklassen. Im Jahr 2019 wurden in Italien Büro- und Logistikeinrichtungen im Wert von über 400 Millionen Euro gekauft sowie eine Reihe von Umbauten in Mailand, Rom und Triest vollzogen.

Hohe Quote für italienische Staatsanleihen

Aus dem Jahresbericht 2019 der Allianz Gruppe geht hervor, dass italienische Staatsanleihen im Government-Bond-Portfolio auf einen Anteil von 7,6 Prozent kommen. Höher sind die Quoten für Frankreich und Deutschland mit 17,1 beziehungsweise 13,5 Prozent. Spanien kommt auf einen Anteil von 6,1 Prozent.

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