Versicherungen
30. April 2021

Allianz Real Estate will CO2-Emissionen um 25 Prozent senken

Zwischenziel bis 2025. Netto-Null bis 2050 angestrebt.

Die Allianz Real Estate strebt eine Reduzierung der Kohlenstoffemissionen ihres globalen Portfolios um 25 Prozent bis 2025 an. Die Senkung ist Teil des weitreichenden und umfassenden globalen Nachhaltigkeitsprogramms des Unternehmens, das 2019 gestartet wurde, und unterstützt das Gesamtziel der Allianz Real Estate, bis 2050 netto kohlenstofffrei zu sein, teilte das Unternehmen mit. „Wir betrachten es als oberste Priorität, den Kohlenstoff-Fußabdruck all unserer Vermögenswerte zu reduzieren und der globalen Erwärmung entgegenzuwirken. Eine Senkung der Emissionen im Immobiliensektor – der für rund 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist – wird einen erheblichen Einfluss auf die globale Dekarbonisierung haben“, sagt Dr. Raphael Mertens, Chief Risk Officer bei Allianz Real Estate. „Unsere Position, unsere Größe und unser Einfluss ermöglichen es Allianz Real Estate, mit gutem Beispiel voranzugehen. Daher haben wir eines der ehrgeizigsten und umfassendsten Nachhaltigkeits- und ESG-Transformationsprogramme in der Immobilienbranche ausgearbeitet“, so Mertens. Der Akquisitionsprozess der Allianz RE stelle schon seit einiger Zeit hohe Nachhaltigkeitsstandards für neue Direktanlagen sicher. Der nächste Meilenstein auf dem Weg zu einer Netto-Null-Welt sei die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des gesamten Portfolios um 25 Prozent in den nächsten fünf Jahren.

CRREM und GRESB

Um das Unternehmen bei der Erreichung seiner Ziele in Bezug auf Kohlenstoffemissionen und Energieeffizienz zu begleiten, nutzt Allianz Real Estate die Daten des unabhängigen Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) und GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) und Benchmarking-Tools, die das Nachhaltigkeitsprogramm untermauern. Dies bedeutet, dass die Investitionen der Allianz Real Estate analysiert und anhand der von CRREM definierten Dekarbonisierungspfade dokumentiert werden. Diese orientieren sich an den Klimazielen des Pariser Abkommens, den globalen Temperaturanstieg auf 2-Grad-Celcius zu begrenzen, mit Ambitionen in Richtung 1,5 Grad.

Das globale Programm steht auch im Einklang mit einer Reihe von hochkarätigen Initiativen wie der Science Based Targets Initiative (SBTi) und der Net-Zero Asset Owner Alliance (AOA), von denen letztere ebenfalls CRREM nutzt. Das Programm ist außerdem konform mit den Anforderungen der EU Taxonomy.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass CRREM die beste Methodik in Bezug auf Kohlenstoffemissionen und Benchmarking im Immobilienbereich ist. Sie verfolgt einen engagierten, hoch wissenschaftlichen und unabhängigen Ansatz und wird von internen und externen Interessengruppen gut angesehen“, sagt Dr. Raphael Mertens. „Als Manager eines globalen Portfolios halten wir globale Standards ein und berücksichtigen gleichzeitig lokale Benchmarks wie das UK Green Building Council oder das Energy Star System in den USA.“

Bezüglich ESG habe man sich in den vergangenen zwei Jahren gut vorbereitet und den notwendigen Messrahmen geschaffen. Mertens: „Wir werden uns zunächst auf unsere zu 100 Prozent eigenen Anlagen konzentrieren, wo wir die ersten 57 Objekte identifiziert haben, die in den nächsten drei Jahren saniert und aufgewertet werden sollen. Die Mehrheit dieser Vermögenswerte befindet sich in Europa, da ein erheblicher Teil unserer Portfolios in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum Teil von Joint Ventures oder indirekten Beteiligungen ist, so dass wir uns mit unseren Partnern zusammenschließen werden, um dort, wo es möglich ist, Veränderungen zu bewirken.“

Die Klimastrategie der Allianz Real Estate steht in Verbindung mit den jüngsten Klimazielen der Allianz, denen zufolge die Treibhausgas-Emissionen in Aktien und Unternehmensanleihen um ein Viertel sinken sollen und das Immobilien-Portfolio kompatibel mit 1,5-Grad-Pfad gemacht werden soll.

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