Alternative Anlagen
26. November 2021

Allianz treibt Glasfasernetzausbau in Österreich voran

Eigenkapitalanteil von einer Milliarde Euro. Vereinbarung von Allianz Capital Partners mit österreichischer Infrastrukturtochter.

Allianz Capital Partners hat im Auftrag der Allianz Versicherungsgesellschaften und des Allianz European Infrastructure Fund (zusammen „Allianz“) mit der Österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft („öGIG“) eine Vereinbarung zur Finanzierung des Ausbaus von Glasfaser bis ins Haus (Fibre-to-the-Home „FTTH“) in Österreich getroffen. Dies teilte die Allianz am Freitag mit. Die Allianz wird rund eine Milliarde Euro Eigenkapital für den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich bereitstellen, um über die öGIG bis zu einer Million Haushalte bis 2030 ans Netz anschließen zu können. Damit wird die öGIG einer der größten Glasfasernetzbetreiber Österreichs. Die öGIG ist Teil der Allianz Gruppe und als Infrastrukturunternehmen für Telekommunikation seit 2019 in Österreich tätig. Ziel ist es, insbesondere ländliche Regionen mit schnellem Glasfaser-Internet zu versorgen.

Seit 2019 engagiert sich die Allianz bereits im Glasfasernetzausbau in Österreich. Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ist die Allianz über die öGIG mit knapp 75 Prozent an der Niederösterreichischen Glasfasergesellschaft (noeGIG) beteiligt. Seit April dieses Jahres kooperiert die öGIG zudem mit der Breitbandinitiative des Landes Kärnten, um auch in dieser Region den Ausbau mit Glasfaser voranzutreiben. Neben Österreich ist die Allianz bereits in mehreren Ländern, unter anderem in Deutschland und Frankreich, in den Ausbau von Glasfasernetzen für Millionen von Haushalten investiert. Im November 2020 hatte die Allianz bereits bekanntgegeben, über ein Joint Venture mit der Telefonica Gruppe ein 700-Millionen-Investment in Glasfaser in das deutsche Glasfasernetz getätigt zu haben. Mehr als zwei Millionen Haushalte in ländlichen Gebieten sollen damit erreicht werden.

Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro

„Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung von Glasfaser einmal mehr bestätigt. Als einer der größten Infrastrukturinvestoren weltweit freuen wir uns, mit den langfristigen Pensions- und Versicherungsgeldern unserer Kundinnen und Kunden und weiterer Anleger einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in Österreich leisten zu können“, sagt Dr. Michael Pfennig, Co-Head of Infrastructure bei Allianz Capital Partners (ACP). Und Christoph Holzer, Co-Head of Infrastructure München der ACP, ergänzt: „Digitale Infrastruktur ist Teil der Daseinsvorsorge. Das mit der einen Milliarde Eigenkapital der Allianz ermöglichte Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Milliarden wird einen bedeutenden Beitrag für die digitale Zukunft vieler Regionen Österreichs leisten.“

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