Anleger bleiben gegenüber Infrastruktur sehr aufgeschlossen. Trotzdem fällt den Anbietern aus verschiedenen Gründen das Fundraising schwer. Ein Grund für die Zurückhaltung: Die Asset-Klasse ist weniger sortenrein als früher. Neben Datacentern spielt die Musik vor allem in der Energy Transition.
Dass Schwellenländer immer für eine Überraschung gut sind, weiß wohl jeder, der schon einmal mit dieser Anlageklasse zu tun hatte. Auch in den vergangenen beiden Jahren haben Emerging Markets überrascht – mit robustem Wirtschaftswachstum und guter Performance. Trotzdem stellt sich die Frage: Wird der Schwung irgendwann – und mit dem Irankrieg vielleicht früher als später – nachlassen? Oder haben die Emerging Markets den berüchtigten Zyklus von „Boom-and-Bust“ tatsächlich überwunden?
Risikomanagement gehört zum Standardrepertoire institutioneller Investoren. Doch was Risiko eigentlich ist, darüber herrscht keineswegs Einigkeit. Eine Diskussion mit Vertretern aus Unternehmen, Asset Management sowie Overlay- und ALM-Spezialisten zeigt: Die größten Risiken tauchen oft genau dort nicht auf, wo Investoren sie messen.
Die Initiative für Wachstums- und Innovationskapital soll den Standort Deutschland stärken. Laut dem Jahresbericht flossen allerdings nur 61 Prozent in den hiesigen Markt.
Das Universum der Infrastruktur-Assets ist stark an Größe und Segmenten gewachsen. Das vergrößert die Anlagemöglichkeiten, verstärkt aber nicht unbedingt die Diversifikation. Nach wie vor finden deutsche Anleger eher im Ausland Opportunitäten. Im deutschen Universum machten Infrastrukturanleger aber auch eine interessante Entdeckung: Robert Habeck!
Das Interesse wird vor allem gestützt durch die Stabilität der Renditen. Großanleger interessieren sich verstärkt für bezahlbaren Wohnraum, kostengünstige Mietwohnungen und neue Co-Living-Formate.
Creditreform Rating veröffentlicht erstmals den Private Debt Monitor. Ein Ziel ist es, die Kreditprofile Private-Debt-finanzierter Unternehmen systematisch der Gesamtwirtschaft gegenüberzustellen.