Rund 84 Milliarden US-Dollar haben Anleger im vergangenen Jahr aus Nachhaltigkeitsfonds abgezogen. Doch wer das Ende von ESG in der Geldanlage ausruft, denkt zu kurz. Die Entwicklung ist vielmehr Ausdruck eines Reifeprozesses: Anleger erwarten heute transparente und nachvollziehbare Produktmerkmale statt vager Versprechen. Diesem Anliegen will die EU-Kommission mit der geplanten Reform der Sustainable Finance Disclosure Regulation gerecht werden. Bei KPMG sind wir davon überzeugt: Die Reform ist ein Wendepunkt und kann zu einer Renaissance von nachhaltigen Investments führen.
Der Gesetzgeber zog aus dem Cum-Ex- und Cum-Cum-Skandal Konsequenzen: Anfang 2027 tritt das digitale MiKaDiv-Meldeverfahren in Kraft. Dieser nationale Sonderweg erfordert größere Vorleistungen der deutschen Marktinfrastruktur und damit höhere Administrationskosten. Ebenfalls kritisch für Investoren: Berechtigte Steuererstattungen bei Dividendenabzügen könnten vorerst nicht ausgezahlt werden.
Die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft muss den Weggang ihres langjährigen Vorstandssprechers verkraften. Bernhard Gilgenberg nimmt eine Auszeit.
Ab 2027 sind Finanzinstitute verpflichtet, strukturierte Daten entlang der Verwahr- und Zahlungskette elektronisch an das Bundeszentralamt für Steuern zu übermitteln. Wir erläutern den Hintergrund.
Der Pensionsfonds Aware Super und der Immobilienspezialist Tribera wollen in Deutschland eine Milliarde Euro in Wohnungen für Studenten investieren. Ein erhebliches Unterangebot treffe auf eine wachsende Nachfrage.
Nach einem schwachen Jahresauftakt im Spezialfondsmarkt gibt es noch viel Luft nach oben, wie die neue Ausgabe des „Spezialfondsmarkt Quarterly“ zeigt. Und: So hat sich das Anlageverhalten der großen Investorengruppen binnen zwölf Jahren verändert.