Versicherungen
28. August 2013

Ansporn und Standortbestimmung

Interview mit Bernhard Goliasch, Bereichsleiter Vermögensverwaltung, -planung, -controlling bei der Signal-Iduna-Gruppe. Die Versicherung gewann die Auszeichnung als „Beste Versicherung“ in den Jahren 2007 und 2011 sowie als „Bester Investor alternative Asset-Klassen“ in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2012.

_Herr Goliasch, warum nimmt die Signal-­Iduna-Gruppe seit 2007 jedes Jahr an den portfolio Awards teil? Haben sich die Motive im Laufe der Zeit ­geändert?
Für die Signal-Iduna-Gruppe spielt das Thema Asset Management und Finanzen ­eine sehr wichtige Rolle. Wir verfügen als ­einer der wenigen Versicherungs­konzerne­ über eine eigene KAG, Bank, Bau­sparkasse, Asset-Management- und Investment-Gesellschaft. Das in der Gruppe vorhandene Know-how können wir zum Nutzen unserer Mitglieder und Kunden ent­sprechend ein­setzen.
Wir stellen uns dem ­Wettbewerb und lassen die Qualität unseres ­Asset Managements ­sowie unserer Investmentprozesse laufend durch die Rating-Agenturen ­Assekurata und Fitch überprüfen. Die port­folio institutionell Awards sind für uns nach wie vor Ansporn und eine weitere Standortbestimmung, da wir von hochkarätigen Fachleuten in den einzelnen Award-Kategorien beurteilt werden. Des Weiteren ist das Fachforum ­sowie die Award-Verleihung eine gute Ge­legenheit zum fachlichen und persön­lichen Austausch mit Branchenvertretern.

_Welcher Nutzen ergab sich aus dem Gewinn der Awards?

Die öffentliche Wahrnehmung unserer Erfolge und Prozesse im Kapitalanlage­management hat sich deutlich erhöht. Wir nutzen die Awards auch für Vertriebsbelange und konnten zum Beispiel durch den ­Gewinn der drei Awards im Jahr 2010 – unter anderem­ für das beste Risikomanagement – auch in der schwierigen Phase der Kapitalmarktkrise nach Lehman Brothers ein starkes Signal nach innen und außen bezüglich der Sicherheit der Kapitalanlagen und der Qualität der Investment- und ­Risikomanagementprozesse senden.

_Welcher Nutzen ergibt sich speziell aus dem Gewinn des Awards für „Alternatives“?
Wir haben diesen Award bereits viermal gewinnen können, davon dreimal in Serie. Dies ist eine besondere Auszeichnung unserer Arbeit in diesem Bereich, den wir seit ­vielen Jahren kontinuierlich und strategisch aufgebaut haben. Die Wahrnehmung dieser Arbeit zum Beispiel auch bei Fondspartnern, Consultants oder Banken hat sich erkennbar erhöht. Die hohe Professionalität der Arbeit wird anerkannt und hilft auch beim Durchsetzen von Entscheidungen oder bei Verhandlungen. Schließlich ist die Zusammenarbeit mit ­einem so oft prämierten Anleger für die Partner als Referenz wichtig.

_Sehen Sie in den Awards auch einen Nutzen für die Versicherungsbranche?
Die Versicherungsbranche hat bei der Kapitalanlage seit der Aktienkrise in den ­Jahren 2000 bis 2002 eine sehr starke Veränderung erlebt. Die Prozesse sind seitdem wesentlich professioneller geworden.
Die Awards bilden eine Plattform für die Anerkennung der in dieser Zeit geleisteten Arbeit, ohne die die sehr überschaubaren Verluste seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 – im Gegensatz zu den Banken – nicht möglich gewesen wären. Des Weiteren sind sie Ansporn für die Zukunft sowohl für die Preisträger als auch für die möglichen künftigen Gewinner, die sich weit­er ver­bessern können.

portfolio institutionell, 14.12.12

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