Pension Danmark entdeckt seinen grünen Daumen. Der etwa 20 Milliarden Euro schwere dänische Pensionsfonds investiert zusammen mit dem Projektentwickler und Projektbetreiber BWSC in ein Biomasse-Kraftwerk in Lincolnshire im Osten Englands. Andere Investoren agieren ähnlich.
Die Stimmung am hiesigen Beteiligungsmarkt hat sich im zweiten Quartal leicht abgekühlt, wie das German-Private-Equity-Barometer zeigt. Vor allem die Seed- und Start-Up-Finanzierung schwächelt.
In der Private-Equity-Industrie hat sich die Stimmung in den vergangenen zwei Jahren deutlich aufgehellt. Während das bekannte Coller-Barometer, ebenso wie Studien anderer Marktbeobachter, ein insgesamt positives Stimmungsbild zeichnen, listet Preqin die Top-Manager auf.
Der weltgrößte Rückversicherungskonzern will seine Kapitalanlagen noch stärker in den Bereich der Erneuerbaren Energien umschichten. Das kündigte der zuständige Vorstand in einem Zeitungsinterview an.
Die Karten für Investments in Erneuerbare Energien werden neu gemischt. Statt Klimaschutz, Deutschland und Photovoltaik rücken nun die Strompreisbremse, das Ausland und andere Energieformen in den Vordergrund. Damit beginnt eine Phase der Neuorientierung. Dies wurde auch auf dem portfolio-Expertenseminar deutlich.
Die dem Fachmagazin „The Economist“ nahe stehende Intelligence Unit hat im April eine globale Umfrage unter mehr als 300 Versicherungsmanagern durchgeführt. Alternative Strategien sollen demnach den Renditehunger der Assekuranz lindern. Zahl der Manager ist rückläufig.
Infrastruktur kann den Renditedruck der Anleger lindern. Straßen, Häfen & Co. finden sich aber nicht in der Anlageverordnung, sie gehören in die Beteiligungsquote. Unter Solvency II droht dadurch eine hohe Eigenkapitalunterlegung. Mit verschiedenen Strukturen und Vehikeln lässt sich auch diese Sorge lindern.
Die Barmenia Versicherungen haben schon früh die Attraktivität von Renewables erkannt und für sich erschlossen. Mittlerweile besteht ein breit diversifiziertes Portfolio. Den adäquaten Zugang zu Erneuerbaren Energien sieht Fabian Deubel in Fonds, die idealerweise im Rahmen von Club Deals allokiert werden. Ein Erfahrungsbericht.
Das Interesse an Infrastruktur steigt, interessante Beteiligungsprojekte sind jedoch rar. Im Falle von Private Equity bestehen zwar viele Beteiligungsangebote, nachteilig sind jedoch Gebühren, Illiquidität oder J-Curve. Eine Studie vergleicht gelistete Alternatives.
Die Private-Equity-Historie in Deutschland ist relativ kurz. Trotzdem blickt die Asset-Klasse bereits auf einige Epochen zurück. Von den Venture-Capital-Ursprüngen ging die Entwicklung hin zu einer Programmwelt mit spezialisierten Segmenten und einem immer mehr quantitativ geprägten Risikomanagement. Private Equity ist erwachsen geworden.