Nicht nur die Deutsche Bank will trotz der Kritik von Verbraucherschützern in Zukunft Finanzinstrumente auf Agrarprodukte anbieten. Auch die Allianz möchte sich unverdrossen auf dem Markt engagieren. Unterstützung erhalten die Häuser von Agrarökonomen.
Golding Capital und die HEC School of Management haben eine Studie erarbeitet, die sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die relative Performance von Private Equity beschäftigt. Die Analyse basiert auf Zahlenmaterial von mehr als 5.000 Einzeltransaktionen.
Der jüngsten Private-Equity-Studie aus dem Hause Roland Berger zufolge steht dem Sektor für privates Beteiligungskapital eine positive Entwicklung ins Haus. Gleichwohl kann nicht überall von Aufbruchstimmung die Rede sein.
Laut einer Studie wollen vier von zehn Investoren in Europa bis zu zehn Prozent ihres Portfolios in Rohstoffe investieren, favorisiert wird Kupfer. Agrarrohstoffe stehen indes weiter in der Diskussion. Für die NAEV kommen Investments in Agrar deshalb nicht infrage.
Der langjährige stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Dr. Hermann Falk, ist zum Bundesverband Erneuerbare Energie gewechselt. Sein designierter Nachfolger ist Prof. Dr. Burkhard Küstermann, der seit 2008 im Stiftungsverband tätig ist.
Die Allianz will sich laut dpa am Stromnetz von Tennet beteiligen und in die Anbindung von Nordsee-Windparks investieren. Auch andere Investoren sind dem Reiz von Stromnetzen verfallen. Von Windparks ganz zu schweigen.
Zunehmender Renditedruck unter institutionellen Investoren macht sich für PE-Fonds positiv bemerkbar. Laut dem Global-Private-Equity-Barometer von Coller Capital erwarten Investoren in den nächsten Jahren zweistellige Renditen.
Das von vielen Sparkassen gezeichnete Private-Equity-Programm „Pearl“ läuft aus. Nun stehen verschiedene Optionen offen. Die Tendenz geht in Richtung Verlängerung, da eine garantierte Verzinsung von zwei Prozent inzwischen durchaus attraktiv erscheint.
Alternative Alternatives können den Anlagenotstand lindern. Windparks, Milchkühe oder Kraftwerke finden sich aber nicht in der Anlageverordnung und sind durch eine hohe Eigenkapitalunterlegung nach Solvency II bedroht. Nun ist eine Vielzahl an Strukturen und Vehikeln entstanden, die optimierte Investmentwege begehbar machen sollen.