Die Versorgungswerke der Angehörigen der freien Berufe leiden unter schlechter Presse. Grund sind vor allem Probleme in der Immobilienallokation. Wenig Freude machen den Mitgliedern auch ausbleibende Rentenerhöhungen – insbesondere im Vergleich zur staatlichen Rente. Zu beachten ist aber: Für das staatliche Umlageverfahren müssen Steuergelder umgelegt werden und Versorgungswerke versorgen sich selbst.
Eine robuste strategische Aufstellung steht bei vielen Investoren gerade jetzt im Fokus ihrer Asset-Allokation. Zwar haben viele Märkte und Portfolios (überraschend) gut performt. Der Ausblick ist jedoch nach Jahren der Multikrisen so unsicher wie selten. Es gilt, sich für unangenehme Überraschungen zu wappnen.
Die Versicherungskammer Bayern hat derzeit mehrere Stellen im Bereich Kapitalanlage ausgeschrieben. Darunter ist auch ein Spezialist für die Strategische Asset-Allokation und die Kapitalanlageplanung.
Institutionelle Investoren setzen ihre Einkaufstour an den Private Markets fort. Gefragt ist vor allem Infrastruktur. Im Trend liegen auch Co-Investments, weil mächtige Großanleger nach mehr Einfluss suchen, gleichzeitig jedoch aber auch die laufenden Kosten ihrer Asset-Allokation senken wollen.
Im Private-Equity-Sektor gab es im Jahr 2024 wieder mehr Exits (674). Auch die Zahl der Transaktionen hat um fünf Prozent auf 1.424 zugenommen, Treiber war UK.
Für die Anlage von Pensionsgeldern braucht es die Tugenden eines Triathleten: Ausdauer, eine gute Strategie und Expertise in verschiedenen Disziplinen. Über ihre Vorgehensweisen referierten auf einer Veranstaltung der Caceis-Bank Extremsportler Jonas Deichmann und Kapitalanleger Stefan Brenk von Eon.