Angesichts einer massiven Entkopplung zwischen fundamentalen wirtschaftlichen Daten und Unternehmensbewertungen haben wieder einmal quantitativ getriebene Investoren übernommen. Fundamentale Überlegungen haben zudem mit dem Problem zu kämpfen, radikaler Unsicherheit ausgesetzt zu sein. Strategien des „Optimal Dancing“ als Antwort retten nicht die Rationalität der Märkte, aber erlauben zumindest, bei der Risiko-Rallye überhaupt noch mitspielen zu dürfen.
Die Alterssicherung muss im andauernden Niedrigzinsumfeld neu aufgestellt werden. Der verstärkte Einstieg in renditestärkere Anlagen ist trotz Corona-Crash kaum umkehrbar.
Mit zunehmender Erfahrung verändern sich die Beziehungen von Lebensversicherungen zu alternativen Investmentmanagern: Der Dachfonds weicht Single-Fonds, Co-Investments und Managed Accounts, so der Trend. Zeigt sich das auch schon in den Bilanzen? portfolio institutionell bringt etwas Licht ins Dunkel der Alternatives-Allokation deutscher Lebensversicherer.
Short-Vola-Strategien hatten in der Krise zu kämpfen, einige Fonds wurden sogar komplett eingestampft. Eine ausscheidende Investmentgesellschaft tat dies mit einem Knall – und bezweifelt die Zukunft der Volatilitätsrisikoprämie im Rahmen von institutionellen Portfolios.
In Hypotheken können institutionelle Investoren über verschiedene Kanäle investieren: Über Pfandbriefe, Mortgage Backed Securities oder auch direkt, indem sie Hypothekendarlehen selbst vergeben. Bei Pfandbriefen gibt es im europäischen Ausland noch positive Renditen, zu beachten sind aber andere regulatorische Bedingungen, vor allem, was Transparenz und Besicherung betrifft.