In dieser Analyse werfen wir einen Blick zurück auf das vorangegangene, von extrem niedriger Volatilität geprägte Börsenjahr und hinterfragen, wie sich Ansätze für die Risikosteuerung geschlagen haben. Als Kontrastprogramm binden wir das volatile erste Quartal 2018 in die Betrachtung ein.
Immobilien lassen sich nach verschiedenen Kriterien streuen. Investoren steht ein wachsendes Instrumentarium zur Verfügung, das bei den Nutzungsarten und auf der Fremdkapitalseite gestiegen ist. Die Abschirmwirkung vor Krisen besteht aber oft nur darin, in anderen Zyklen unterwegs zu sein.
Die Dekarbonisierung hat weitreichende Auswirkungen auf alle Industriesektoren und die Portfolien institutioneller Anleger. Erneuerbare Energien eröffnen Anlagespielräume.
„Residentials“ sind eine attraktive Asset-Klasse, in der Praxis sind attraktive Wohnimmobilien aber rar. Noch geringer werden die Auswahlmöglichkeiten – so könnte man vermuten –, wenn die Ansprüche des Investors über ein reines Renditedenken hinausgehen. Dies muss nicht sein – wenn man den Markt mit dem richtigen Partner beackert.
Wohnungen gibt es in vielen Ausprägungen: Zimmerzahl, alt oder neu, mit oder ohne Garten, geräumig oder eng, für Singles oder für Familien. Eines haben aber alle Wohnungen in deutschen Großstädten gemeinsam: Die Anfangsrenditen sind tief gesunken.
In diesem Jahr sollen erneut große Summen von institutionellen Investoren weltweit in Immobilien fließen, wobei vor allem Club Deals den Weg ebnen. Bei den Risikoklassen zeigt sich eine Verschiebung hin zu mehr Risiko.