Für Neuanlagen verliert Deutschland die Gunst der heimischen Investoren. Diese richten ihren Blick lieber nach Nordamerika, wie eine Umfrage zeigt. Die Erwartungen an den Cashflow sinken weiter.
Lebensversicherer setzt konsequent auf Immobilien. Jüngster Zukauf ist ein Neubauprojekt bei Stuttgart, dessen Fertigstellung für Frühjahr 2018 geplant ist.
Zukunftsweisende Themen haben viele Unternehmen der Immobilienwirtschaft im Blick, warten aber doch ab. Auch Proptechs fassen in Deutschland nur schwer Fuß, wie das neue Immobilienbarometer der EBS Universität und Real IS zeigt. Entspannung in den Bereichen Finanzierung und Investment.
Eine Immobilienblase kann die Bundesbank im Moment in Deutschland noch nicht erkennen, doch die Ampel steht auf gelb. Zunehmende Sorge bereiten zudem die Nebenwirkungen steigender Zinsänderungsrisiken.
Der Zinszyklus in den USA ist deutlich weiter als in Europa – und zieht auch Euroinvestoren an. Absolut gesehen macht das Sinn, doch der Dollar relativiert das Bild. Wie unterschiedlich institutionelle Anleger in Deutschland mit dem Währungsrisiko umgehen, zeigen das Beispiel eines Versorgungswerks und einer Versicherung.
Das Brexit-Votum schreckt die beiden Großanleger aus Bayern offenbar nicht ab. Damit sind sie nicht allein, wie eine weltweite Investorenstudie zeigt. Trotzdem: Deutschland hat Großbritannien als Immobilienmarkt Nummer eins in Europa erstmals den Rang abgelaufen.
Der Leerstand hat sich um 80 Basispunkte auf fünf Prozent reduziert. Der ZIA sieht gefährliche Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft. Deutschland hat Großbritannien als Europas führender Immobilienmarkt abgelöst.
Die Blockchain-Technologie wird in den kommenden Jahren Einzug in die Finanzbranche halten und die digitale Transformation der Geschäftsmodelle zusätzlich verstärken. Davon ist Roland Berger überzeugt und untermauert die Gedanken anhand einer neuen Studie.
Wohin mit unserem Geld? Das fragen sich seit Jahren institutionelle Investoren, die es gewohnt waren, Bundeswertpapiere und Pfandbriefe zu kaufen, und nun, nicht zuletzt durch die EZB-Politik, in den Markt für Hochzinsanleihen getrieben werden. Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick, der düsterer kaum sein könnte.