Wer die Kaufkraft seines Kapitals erhalten will, hat mehrere Möglichkeiten. Den besten Schutz versprechen Inflation- linked Bonds. Dass dem tatsächlich so ist, hat die Oberfrankenstiftung erfahren. Mit Linker-Positionen im Portfolio gehört sie in Deutschland jedoch zu einer Minderheit. Viele Investoren schrecken die niedrigen realen Kupons ab.
Die Ertragsanforderungen im institutionellen Lager sind heterogen. Während sich Altersvorsorgeeinrichtungen am Rechnungszins orientieren und Lebensversicherer den Garantiezins als Benchmark betrachten, muss für Stiftungen der Substanzerhalt anhand individueller Inflationsannahmen im Zentrum der Überlegungen stehen.
Inflation ist ein vielschichtiges „Es kommt darauf an“-Thema, das mit einem bunten Strauß an Szenariobegriffen beschrieben wird: Japan, Weimar, Argentinien und Ketchup-Flasche. Auch ist es unmöglich, für einzelne Anlegergruppen pauschale Aussagen zu treffen. Auf jeden Fall sollte man den historischen Erfahrungen und dem Staat misstrauen.
Angesichts der steigenden Lebenserwartung werden Langlebigkeitsrisiken zunehmend an Rückversicherer und andere Akteure transferiert. Dabei können neue Risiken entstehen.
Laut einer Lupus-Alpha-Studie erzielten Absolute-Return-Fonds über die vergangenen fünf Jahre hinweg mehrheitlich eine positive Rendite. Aber Vorsicht: Es lauern erheblich Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Fonds.
Die weltweit größten Kapitalsammelstellen schließen sich immer häufiger zu ambitionierten Investmentclubs zusammen, bei denen externe Manager unerwünscht sind. Ihr Ziel ist klar umrissen: runter mit den Gebühren.
Family Offices müssen institutioneller werden. So lautet schon seit Jahren die Arbeitshypothese von Dr. Marc Herzog, der sich mit dieser Branche seit der Gründung seiner Family Office Consulting (2008) intensiv beschäftigt.
Die Lernkurve von Investoren und Anbietern im Bereich der Mikrofinanzinvestments ist steil – und oftmals holprig.
Die Bekämpfung von Armut in der Welt mit Hilfe institutioneller Anlagegelder ist ein hehres Ziel, das allerdings häufig verfehlt wird. Dennoch sollte man das Anlagesegment nicht verteufeln. Eine Bilanz.
Pension Danmark entdeckt seinen grünen Daumen. Der etwa 20 Milliarden Euro schwere dänische Pensionsfonds investiert zusammen mit dem Projektentwickler und Projektbetreiber BWSC in ein Biomasse-Kraftwerk in Lincolnshire im Osten Englands. Andere Investoren agieren ähnlich.
Die Stimmung am hiesigen Beteiligungsmarkt hat sich im zweiten Quartal leicht abgekühlt, wie das German-Private-Equity-Barometer zeigt. Vor allem die Seed- und Start-Up-Finanzierung schwächelt.