In der Private-Equity-Industrie hat sich die Stimmung in den vergangenen zwei Jahren deutlich aufgehellt. Während das bekannte Coller-Barometer, ebenso wie Studien anderer Marktbeobachter, ein insgesamt positives Stimmungsbild zeichnen, listet Preqin die Top-Manager auf.
Investoren räumen alternativen Anlagestrategien einen wachsenden Stellenwert ein. Und auch immer mehr Fonds drängen auf den Markt, wie eine aktuelle Analyse aus dem Hause Alceda zeigt.
Zurück in die Zukunft: Das Immobiliensegment „Wohnungen“ war nach schlechten Erfahrungen mit Werkswohnungen aus vergangenen Dekaden lange nicht gefragt. Die Suche nach stetigen und ausreichenden Cashflows sorgt jedoch für ein Comeback in den Portfolios.
Das Risikobudget ist ein kostbares Gut. Investoren versuchen, dieses zu schonen und durch eine positive Performance auszubauen. Mit Low-Volatility-Strategien lässt sich eine Downside Protection erreichen und zugleich etwas von der Upside mitnehmen. Ohne Tracking Error geht es aber nicht. Ein Freimachen vom Benchmark-Denken ist nötig.
Der weltgrößte Rückversicherungskonzern will seine Kapitalanlagen noch stärker in den Bereich der Erneuerbaren Energien umschichten. Das kündigte der zuständige Vorstand in einem Zeitungsinterview an.
Mit über zwei Milliarden Euro dominieren in Deutschland emittierte Schuldscheine den globalen Markt. Allerdings ist auch hierzulande das Emissionsvolumen drastisch gesunken.
Im Durchschnitt schlagen aktiv gemanagte Aktienfonds ihre Benchmarks weder im Einjahreszeitraum noch im Zehnjahreszeitraum. Das liegt unter anderem an den Kosten, wie eine jüngste Untersuchung von Scope zeigt.
Die Branche ist sich einig: Das Niedrigzinsumfeld und die Volatilität von Aktien müssen zu einer Erhöhung des Anteils alternativer Anlagen führen. Müssen sie nicht, sagt aber Uwe Siegmund von der R+V. Er empfiehlt, erst einmal an den Verbindlichkeiten zu arbeiten, und sieht in den traditionellen Anlagen noch viel Potenzial.
Eine deutliche Mehrheit der Investoren hält Wohnungen für eine attraktive Asset-Klasse. Dies ergab eine portfolio-Umfrage. Die Rendite wird von den Umfrageteilnehmern interessanterweise sowohl negativ als auch positiv gesehen, die Umsetzung oft als zu standardmäßig. Auch eine Family-Office-Studie wartet mit interessanten Ergebnissen auf.
Kettenreaktionen und Verwerfungen an den weltweiten Kapitalmärkten treten immer häufiger auf. Und dennoch berücksichtigen viele Investoren damit einhergehende Extremrisiken bei Kapitalanlageentscheidungen eher stiefmütterlich. Mancherorts fiebert man schwarzen Schwänen dagegen förmlich entgegen.