Der langjährige stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Dr. Hermann Falk, ist zum Bundesverband Erneuerbare Energie gewechselt. Sein designierter Nachfolger ist Prof. Dr. Burkhard Küstermann, der seit 2008 im Stiftungsverband tätig ist.
Während sich unter Anlegern ein einheitliches Verständnis zu Nachhaltigkeit entwickelt hat, gestaltet sich die Umsetzung nachhaltiger Anlagestrategien sehr unterschiedlich. Ein Ergebnis des Roundtables aller Gewinner des Nachhaltigkeits-Awards ist auch, dass es an Nachhaltigkeitskennzahlen mangelt.
Die Allianz will sich laut dpa am Stromnetz von Tennet beteiligen und in die Anbindung von Nordsee-Windparks investieren. Auch andere Investoren sind dem Reiz von Stromnetzen verfallen. Von Windparks ganz zu schweigen.
Laut einer Studie der Inrev sind Joint Ventures und Club Deals die bevorzugten Investmentformen der institutionellen Investoren. Vehikel mit einer Vielzahl an Anlegern treten in den Hintergrund. Auch der Risikoappetit ist gestiegen.
Für das Management traditioneller Asset-Klassen zahlen Investoren heute noch dasselbe wie vor zwei Jahren. Nur bei Alternatives ist die fixe Vergütung der Manager inzwischen etwas gesunken.
Eine neue Studie von SSgA zeigt jedoch, dass mehr als ein Drittel der Pensionsfonds in Europa bisher keine ETF nutzt. Werden sie eingesetzt, dann vorrangig als taktisches Mittel.
Internationale Anleger erwarten ein riskanteres, aber renditeärmeres Umfeld und verschreiben sich einer breiteren Diversifikation. Angesagt sind bei Investoren nach wie vor insbesondere Credits, Schwellenländeranleihen, Infrastruktur und Absolute Return. Dies ergab eine Bfinance-Umfrage.
Staatsanleihen von nachhaltig agierenden Industrieländern entwickeln sich laut einem Research-Papier von Sarasin besser als die von nicht-nachhaltigen. Das Gleiche gilt auch für Schwellenländer.