Wertsicherungskonzepte und Best-of-Two-Ansätze versuchen den Traum vom erfolgreichen, prognosefreien Investieren wahr werden zu lassen. Das glückt jedoch nicht in jedem Jahr, so auch nicht im vergangenen Jahr. Die volatilen Seitwärtsmärkte und der Aktiencrash im August machten diesen Strategien schwer zu schaffen.
Zurück in die Zukunft: Große Pensionsfonds entdecken die Vorteile von Agrarlandinvestments. Ein grüner Daumen genügt jedoch nicht, um der Vielfalt an Risiken Herr zu werden. Neben politischen und biologischen Risiken bestehen nicht zuletzt reputative Risiken. Zudem gilt es, eine Abhängigkeit von der Rohstoffpreis-Entwicklung zu vermeiden.
In der Immobilienbranche liefern KAGen bislang von der Administration bis zum Management alles aus einer Hand. Unter Investoren wird jedoch der Ruf nach einer Trennung der Wertschöpfungskette immer lauter. Das Master-KAG-Konzept aus dem Wertpapierbereich lässt sich nicht eins zu eins übertragen. Es muss umgedacht werden.
Makrothemen wie Demografie, Klima und Schwellenländer sprechen für Investments in die Agrarwirtschaft. Alleine auf diese Beta-Faktoren will sich die dänische PKA aber nicht verlassen und legt großen Wert auf die Fähigkeiten der Manager, Produkte und Produktivität zu verbessern. Investiert wird in Australien und Afrika.
Die Evolution der Finanzkrise macht institutionelle Kapitalanleger zu Goldkäufern – obwohl das Edelmetall keine, der sonst so heiß begehrten, laufenden Erträge aufweist. Doch bevor Gold als Währungsersatz im Sondervermögen eingebucht werden kann, muss so mancher Wertpapierprospekt und natürlich die Anlageverordnung studiert werden.
Institutionelle Anleger in Europa achten laut einer Studie von Union Investment auf die Nachhaltigkeit ihrer Immobilienbestände. Allerdings mangelt es noch an einheitlichen Beurteilungskriterien.