Indexnahe Strategien, die die Charakteristiken einer Benchmark replizieren, sind für institutionelle Investoren von zunehmender Bedeutung. Weil nur eine geringe Anzahl aktiver Fondsmanager nachhaltig ihre Benchmark schlägt, gerät aktives Asset Management ins Hintertreffen. Das gilt vor allem für die tiefen und liquiden Märkte, die von einer Vielzahl von Analysten begleitet werden. Bei einem Roundtable-Gespräch diskutierten Stefan Nellshen, Denis Friess und Frank Stefes über die Thematik, die sich bis in das Feld der Absicherungsstrategien erstreckt.
Während das Plus der Auszahlungen in diesem Jahr auf dem Niveau von 2025 liegen dürften, rechnen sie bei Allianz Global Investors für 2027 mit einem deutlicheren Sprung nach oben. Das sind die Hintergründe.
Fabian Gößling leitet neuerdings die Stabsabteilung Quantitatives Aktienmanagement der Provinzial Asset Management. Pro AM verwaltet Aktien, Renten, Immobilien und alternative Investments.
Mikrofinanzfonds zielen auf einen besonders starken sozialen Impact ab. Gleichzeitig bieten sie relativ beständige und unkorrelierte Erträge. Die Renditen sind zwar absolut gesehen nicht hoch, gerade in der Niedrigzinsphase waren sie aber relativ attraktiv. Doch mit dem höheren risikofreien Zinsniveau stellt sich für zahlreiche Investoren die Abwägung von Rendite und Wirkung neu dar.
Bei ETFs und Publikumsfonds ist Wertpapierleihe weit verbreitet, doch auch in Spezialfonds und Direktanlagen können Asset Owner damit zusätzliche Erträge auf ihren Portfoliobestand erzielen. Die Leihe bringt meist nur wenige Basispunkte, der Investor hat aber auch kaum Aufwand.
Der Schutz der Regenwälder erfordert mehr Anstrengungen – und mehr Rendite. Impact Investments für die Biodiversität in Lateinamerika, Afrika und Asien sind nur schwer im institutionellen Volumen monetarisierbar. Es gibt aber Beispiele, wie sich Regenwaldschutz und Renditeerfordernisse zusammenbringen lassen.
Die Energiewende ist eine interdisziplinäre und internationale Aufgabe. Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte sind in Einklang zu bringen. Diese Herausforderung betrifft die Politik sowie die Wirtschaft, und aber auch die Kirchen. Darüber debattierte ein großer runder Tisch im Rahmen der dritten Ö3-Veranstaltung.
Immer mehr institutionelle Investoren bilden immer größere Teile ihres liquiden Equity-Exposures über ETFs und Indexfonds ab. Zugleich dringen aktive ETFs immer stärker vor in Bereiche, die bislang aktive Fonds und Mandate beherrschten.
Die Stiftung EVZ verfolgt in der Kapitalanlage drei Ziele: Für den Stiftungszweck sind ordentliche Erträge zu generieren, das Kapital ist real zu erhalten und es braucht Liquidität. Für diese Ziele wurde die Kapitalanlage – derzeit 640 Millionen Euro – im Verlauf der Jahre immer wieder mit Aktien, Infrastruktur und jüngst Private Debt weiter diversifiziert und optimiert. Ebenfalls stetig weiterentwickelt wurde die Nachhaltigkeitsstrategie der Stiftung.