Dass Schwellenländer immer für eine Überraschung gut sind, weiß wohl jeder, der schon einmal mit dieser Anlageklasse zu tun hatte. Auch in den vergangenen beiden Jahren haben Emerging Markets überrascht – mit robustem Wirtschaftswachstum und guter Performance. Trotzdem stellt sich die Frage: Wird der Schwung irgendwann – und mit dem Irankrieg vielleicht früher als später – nachlassen? Oder haben die Emerging Markets den berüchtigten Zyklus von „Boom-and-Bust“ tatsächlich überwunden?
Auch in diesem Jahr stand das Thema Nachhaltigkeit wieder im Zentrum einer Podiumsdiskussion. Aber anders als in den Vorjahren nahm der Rüstungssektor dieses Mal größeren Raum ein. Eine Lektion, die man von den Investoren lernen konnte, war: Auch wenig Geld kann viel bewegen.
Bereits seit Mitte Februar arbeitet Gerd Lückel für die DEG Impact GmbH. Bei dem Investmentmanager ist der frühere Consultant nun Mitglied der zweiköpfigen Geschäftsführung.
Collateralized Loan Obligations (CLOs) bündeln eine Vielzahl syndizierter Unternehmenskredite im Paket. Ihre AAA-Tranchen gelten als extrem sicher, zahlen eine deutliche Mehrrendite und die sich abzeichnende Solvency-Reform könnte den Papieren auch im Versicherungs-Asset-Management zum Durchbruch verhelfen. Doch bei manchen Anlagegremien wecken die CLOs auch Erinnerungen an die globale Finanzkrise und das damalige ABS-Debakel.
Der Markt für nachhaltige Anleihen hat seine Rolle als tragende Säule der Kapitalmärkte im vergangenen Jahr weiter gefestigt und wird zunehmend bunter. Drei Experten betrachten ihn aus unterschiedlichen Perspektiven.
Asset-Klassen stehen im Wettbewerb um Kapital. Mit immer besseren Argumenten können Aktien der Emerging Markets für sich werben – auch gegenüber den Private Markets und Fixed Income. Wie unsere Expertenrunde mit Vertretern von Mercer und RBC BlueBay zeigt, gilt es bei der Umsetzung einer Allokation in Asiens und Lateinamerikas Aktien viele Punkte zu beachten. Zu diesen zählen die Aktiv-Passiv-Frage, die Implementierung von Nachhaltigkeit und natürlich der Umgang mit China. Sehr relevant, auch um sich vor geopolitischen Risiken zu schützen, ist die Portfoliostruktur und eine strategisch-langfristige Sicht auf diese Asset-Klasse.
Als „die mit dem Gold“ ist in der institutionellen Community die Pensionskasse (Eigenschreibweise: PENSIONSKASSE) der Hamburger Hochbahn bekannt. Eine goldene Nase verdient sich der VVaG derzeit aber auch mit anderen Real Assets. An Grenzen stößt die Pensionskasse dagegen bezüglich Regulatorik und interner Ressourcen.
Indexnahe Strategien, die die Charakteristiken einer Benchmark replizieren, sind für institutionelle Investoren von zunehmender Bedeutung. Weil nur eine geringe Anzahl aktiver Fondsmanager nachhaltig ihre Benchmark schlägt, gerät aktives Asset Management ins Hintertreffen. Das gilt vor allem für die tiefen und liquiden Märkte, die von einer Vielzahl von Analysten begleitet werden. Bei einem Roundtable-Gespräch diskutierten Stefan Nellshen, Denis Friess und Frank Stefes über die Thematik, die sich bis in das Feld der Absicherungsstrategien erstreckt.
Während das Plus der Auszahlungen in diesem Jahr auf dem Niveau von 2025 liegen dürften, rechnen sie bei Allianz Global Investors für 2027 mit einem deutlicheren Sprung nach oben. Das sind die Hintergründe.