Für Public Private Partnerships gibt es gute Argumente, trotzdem sind Umsetzungen bislang recht zäh. Eine Konferenz mit Investoren und Politikern sowie einzelne Projekte geben Hoffnung, dass sich hier Altersvorsorgeeinrichtungen künftig mehr einbringen können – und sich so auch der staatliche Investitionsstau etwas auflöst.
Das letzte Hemd hat zwar keine Taschen, selbige können sich aber Eigentümer von Krematorien und Friedhöfen vollmachen. Internationale Investoren sind für das Bestattungswesen Feuer und Flamme. Für diese Anleger bietet ein fragmentierter Markt Konsolidierungschancen. Zudem sorgt die Demografie für Rückenwind.
Emerging-Market-Anlagen haben im Jahr 2022 furchtbar gelitten – Inflation, steigende Zinsen und ein starker Dollar taten ihr übriges für hohe Kursverluste. Das macht den Einstieg aktuell günstig. Und auch die Wettbewerbsfähigkeit der Schwellenländer könnte zunehmen.
Viele Stiftungsfonds hat es im laufenden Jahr deutlich ins Minus gedrückt. Das verwundert nicht – die Diversifikation Bonds versus Equity hat 2022 nicht funktioniert. Inzwischen haben einige Stiftungsfonds aber auch einen höheren Aktienanteil und suchen sich in ihren ESG-Strategien zu unterscheiden.
Durchschnittskaufpreis für Ackerland in Deutschland im Jahr 2020. Colliers-Studie: Transaktionsvolumen für Acker- und Grünland bei rund 2,8 Milliarden Euro.
GDV veröffentlicht CO2-Fußabdruck von knapp 20 Prozent der Kapitalanlagen der Versicherer. Insgesamt 21,9 Millionen Tonnen CO2-Emissionen aus börsennotierten Aktien sowie Unternehmensanleihen.
GDV-Studie: Je reifer der Markt, desto geringer wird Renditeabstand. „Dunkelgrüne“ Anleihen mit strengen Nachhaltigkeitskriterien lohnen sich als Finanzierungsinstrument für Emittenten.
Run-off-Plattformen wie die Frankfurter-Leben-Gruppe wollen ihren Bestand an Versicherungspolicen aufstocken. Deren Wachstum würde die Kapitalanlagen der Unternehmen nach oben hieven. Und es gäbe weitere Effekte.