First Mover aus dem Norden
Von skandinavischen Ländern lässt sich nicht nur in puncto Bildungssystem und Wohlfahrtsstaat etwas lernen, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit der Kapitalanlagen. Ein Überblick über die europäischen ESG-Schrittmacher.
Von skandinavischen Ländern lässt sich nicht nur in puncto Bildungssystem und Wohlfahrtsstaat etwas lernen, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit der Kapitalanlagen. Ein Überblick über die europäischen ESG-Schrittmacher.
Universum grüner Anleihen wächst auf 747,8 Milliarden Dollar an. 69 Milliarden Dollar kamen 2019 von Staaten.
Die Umsetzung des EU Action Plan for Sustainable Finance nimmt Gestalt an. So definiert die schon verabschiedete Offenlegungsverordnung die Informationspflichten, die Banken, Versicherungen und Pensionskassen bezüglich nachhaltiger Investments und Nachhaltigkeitsrisiken gegenüber der Öffentlichkeit haben. Die Taxonomie-Verordnung legt fest, welche Investments künftig als ökologisch nachhaltig gelten dürfen. Schon bald könnte auch sie Gesetz werden.
Rekordzufluss in 2019 führt zu Marktanteil von sieben Prozent. Starke Zuwächse für Anleihen und ESG-Strategien.
Deutliche Kluft der ESG-Performance zwischen Eurozone und Nordamerika. ESG-Strategien werden komplexer.
Das Pariser Zwei-Grad-Ziel scheint kaum noch zu verwirklichen. Darum müssen Regierungen heute versäumte Maßnahmen morgen umso stärker forcieren. Betroffen sind auch Investoren – und zwar eher negativ. Es führt aber kein Weg daran vorbei, mit dem Klimawandel auch die Portfolios zu wandeln. Unterstützung für den Transitionsprozess leisten die PRI.
Umfragen zum Thema Nachhaltigkeit von Franklin Templeton und Aon. Institutionelle Anleger fordern bessere Datenoffenlegung.
Die Versorgungsanstalt der Zahnärzte Rheinland-Pfalz hat einen großen Immobilien- und einen kleinen Healthcare-Schwerpunkt. Das Investoren-Interview mit Patrick Eisele von portfolio institutionell.
Starke Divergenz zwischen Gewinnern und Verlierern bereits bis 2025. Erste Einigung bezüglich Taxonomie.
ESG-Investments folgen längst nicht mehr primär ethischen Motiven, sondern den Anforderungen zeitgemäßen Risikomanagements -institutioneller Investoren. Zur Stabilisierung von Portfolios lässt sich dies gewinnbringend nutzen. Wer tatsächlich einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigeren und sozialeren Welt leisten will, sollte darüber hinaus andere Ansätze wählen.