Für Investoren, die Klimarisiken managen, sind klare und konsistente Signale seitens der Regulierung unabdingbar. Das betrifft insbesondere den Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Einen Einblick in seine Sicht zum Thema „Divestment“ gab Oliver Bäte auf einer Konferenz von Bündnis 90/Die Grünen.
Binnen weniger Jahre hat das Evangelische Johannesstift einen Spezialfonds ins Leben gerufen und diesen auch für Co-Investoren geöffnet. Inzwischen sind 15 weitere Anleger im Fonds engagiert. Was sie sich davon versprechen, erläutern zwei der größten Co-Investoren im Roundtable-Gespräch.
In seiner Umweltenzyklika ruft Papst Franziskus zur Abkehr von fossilen Energieträgern auf. Ob diese päpstlichen Worte aus dem vergangenen Jahr für den regen Zulauf in der Divestment-Bewegung sorgten, lässt sich nicht sagen. Sagen lässt sich jedoch: Immer mehr institutionelle Investoren steigen aus Kohleinvestments aus – auch in Deutschland.
Die Reputation der Vatikanbank steht der Verbreitung der christlichen Botschaft im Wege. Mit verschiedenen Maßnahmen versuchte Reformator Ernst von Freyberg, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Finanzen des Vatikans zu gewinnen. Renditen waren bei den notwendigen Reformen im Vatikanstaat erst einmal nachrangig.
Obwohl Europas institutionelle Investoren mehrheitlich Nachhaltigkeitskriterien in der Kapitalanlage berücksichtigen, kennen sich die wenigsten wirklich gut damit aus. Deutsche und Schweizer Großanleger kritisieren Transparenz entsprechender Anlagelösungen.
Metzler will mit dieser Personalie die ESG-Integration vorantreiben. Die Nachfolge bei SD-M ist bereits geregelt. In Hannover gab es aber noch mehr personelle Veränderungen im Bereich Nachhaltigkeit.
Nur die Bilanz eines Unternehmens zu analysieren, reicht heute nicht mehr aus. Auch nicht-finanzielle Faktoren sind ergebnisrelevant. Welche Nachhaltigkeitsstrategien in der institutionellen Kapitalanlage zielführend sind, diskutierten Experten auf der Jahreskonferenz von portfolio institutionell.