In den vergangenen Jahren haben oftmals nicht die Aktienkurse selbst am stärksten die Performance eines globalen Aktienportfolios beeinflusst, sondern die Währung. Ähnliches gilt für globale Rentenportfolios.
Institutionelle Anleger haben laut einer neuen Studie wieder eine positive Einstellung zum Risiko. Sie werden in den kommenden Monaten „beherztere Investmentansätze verfolgen“. Besonders beliebt sind Multi-Asset-Strategien.
Unter institutionellen Investoren herrscht ein immer breiterer Konsens darüber, dass die Umsetzung von ESG-Kriterien in Investmentprozessen das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios verbessern kann. Hedgefonds tun sich allerdings noch recht schwer beim Thema Nachhaltigkeit.
Bei Family Offices ticken die Uhren anders als im institutionellen Lager. Das Rigi-Family-Office konzentriert sich neben Direktbeteiligungen auf Nischenmärkte und Asset Manager, die diese Nischen intensiv bearbeiten, dabei Informationsasymmetrien nutzen und dadurch echtes Alpha generieren.
Die Barmenia Versicherungsgruppe berücksichtigt bei ihrer milliardenschweren Kapitalanlage Nachhaltigkeitsaspekte. Neuerdings setzen die Wuppertaler auf das Know-how von Oekom Research.
Was ist bloß aus dem risikofreien Zins geworden? Die Renditen deutscher Staatsanleihen sind inzwischen bis zu einer Laufzeit von sieben Jahre im negativen Bereich. Investoren wagen sich indessen entlang der Rating-Skala nach unten.
Bonitätsstarke Anleihen werfen kaum noch Rendite ab, bei anderen muss man sogar Geld mitbringen. Banken wiederum verlangen Zinsen für das Halten von Liquidität. Bleibt nur die Matratze als Geldspeicher. Oder kann man negative Renditen doch hinnehmen?