Internationale Anleger erwarten ein riskanteres, aber renditeärmeres Umfeld und verschreiben sich einer breiteren Diversifikation. Angesagt sind bei Investoren nach wie vor insbesondere Credits, Schwellenländeranleihen, Infrastruktur und Absolute Return. Dies ergab eine Bfinance-Umfrage.
Institutionelle Investoren flüchten aus klassischen Renteninvestments hinein in Real Assets. Gefragt sind Immobilien, allen voran Green Buildings. Nachhaltigkeit ist in den Immobilienanlagen angekommen. Die Zertifizierung von Objekten zahlt sich aber nicht unmittelbar in höheren Ausschüttungsrenditen aus. Dafür sinkt das Risiko.
Mit seinem preisgekrönten Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse“ liefert Tomáš Sedlácek basierend auf der Kulturgeschichte der Menschheit einen interessanten Zugang zur Wirtschaft, aber auch einen Einblick in das Risikomanagement. Sedlácek referierte auf den masters und gab portfolio ein Interview.
Die Jahre ohne Risikoprämien an den Aktienmärkten haben der SAA geschadet. Nach Ansicht von Fitch werden sich viele Manager nun fundamentalen Ansätzen zuwenden.
Das globale Netzwerk der UN-Initiative „Principles for Responsible Investment“ erfährt unverändert regen Zuspruch. Soeben hat sich mit der Deka das weltweit 1127. Unternehmen zu den sechs Richtlinien bekannt.
Laut einer aktuellen Analyse suchen institutionelle Investoren vornehmlich Schuldverschreibungen von Industrieunternehmen. Die Renditeerwartungen sind dabei bescheiden.
Laut einer Lupus-alpha-Studie erzielen die meisten Absolute-Return-Fonds eine positive Rendite. Die Sharpe Ratios sind aber breit gestreut zwischen -2,74 und 2,14.
Laut dem neuen FNG-Marktbericht stieg das Volumen nachhaltiger Anlagen in Deutschland im vergangenen Jahr um elf Prozent. Der Anteil der institutionellen Investoren war jedoch rückläufig.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) betreibt bereits seit sieben Jahren eine nachhaltige Kapitalanlage. Michael Dittrich, Abteilungsleiter Verwaltung in der DBU, ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit keine Performance kostet. Dies bestätigte ihm ein Experiment, das die Stiftung 2007 startete.
Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Modethema. Immer mehr Investoren suchen nach Wegen, um ESG-Faktoren in ihre Kapitalanlage zu integrieren. Dabei ist viel Pragmatismus gefragt, schließlich bleibt das Anlagedreieck das Maß aller Dinge. Gerade bei Staatsanleihen hätten Nachhaltigkeits-Ratings Investoren jedoch vor Schlimmem bewahren können.