In 2008 war es der US-Markt für Hypothekenkredite, der die Finanzkrise auslöste, während es in Europa kaum Defaults gab. Einige institutionelle Anleger halten damals wie heute viel von der Anlageklasse und digitale Plattformen drängen auf den Markt.
ESG-Investments folgen längst nicht mehr primär ethischen Motiven, sondern den Anforderungen zeitgemäßen Risikomanagements -institutioneller Investoren. Zur Stabilisierung von Portfolios lässt sich dies gewinnbringend nutzen. Wer tatsächlich einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigeren und sozialeren Welt leisten will, sollte darüber hinaus andere Ansätze wählen.
Monokulturen, Landflucht und Kahlschlag: Timber-Investments in Emerging Markets müssen nicht automatisch ein Beitrag für den Umweltschutz sein, im Gegenteil: Häufig schaffen sie vielfache Umwelt- und auch soziale Probleme. Doch hier nachhaltig zu investieren ist möglich, manchmal über einen Umweg namens Agroforestry.