Bei Family Offices ticken die Uhren anders als im institutionellen Lager. Das Rigi-Family-Office konzentriert sich neben Direktbeteiligungen auf Nischenmärkte und Asset Manager, die diese Nischen intensiv bearbeiten, dabei Informationsasymmetrien nutzen und dadurch echtes Alpha generieren.
Stiftungsgründungen boomen – in allerdings schwierigen Kapitalanlagezeiten. Mangels Größe bekommen Stiftungen meist nur Standardlösungen offeriert, ohne dass auf die Spezifika dieser Anlegergruppe oder einer individuellen Stiftung näher eingegangen wird. Stiftungen sind somit gefordert, ihre eigenen Wege zu finden.
Infrastruktur in den Schwellenländern hat viele Facetten. Für Kirchen und Kirchenbanken kommen noch ein paar hinzu, die bei einer Fondsauflegung entsprechend berücksichtigt werden müssen. Welche das sind und worin der Reiz von Infrastrukturfonds liegt, das erörtern Investoren in dieser Gesprächsrunde.
Je höher die Anforderungen, desto mehr Ressourcen: Dieses Kalkül ging für die niederländischen Fiduciary Manager nicht auf. Die Dienstleister produzierten am Bedarf vorbei und die Finanzkrise und Demografie taten ein Übriges. Statt auf Expansionskurs müssen sich APG & Co. auf Konsolidierungskurs begeben.
Als wichtige Nebenbedingung für Aktienanlagen kommen bei der Bank für Kirche und Caritas eG (BKC) zu Basel III noch ethische Überlegungen hinzu. Diese wirken sich auf Diversifikation, Performance und Volatilität positiv aus.
Immer liquide bleiben: Das ist die Hauptvoraussetzung für die Kapitalanlage des PSV aG, die sich aus seiner Zielsetzung ableitet. Daneben ist auch die Sicherheit sehr wichtig. Diese erfuhr durch eine breitere Diversifizierung der Kapitalanlage, für die jüngst ein größerer Beauty Contest abgeschlossen wurde, nun noch eine zusätzliche Stärkung.
Zwei Experten für über zwei Milliarden. Private Equity bedeutet für viele deutsche Institutionelle noch Neuland. Hierzulande sind aber auch Institutionen und Personen anzutreffen, die sich seit über 20 Jahren erfolgreich mit dieser Anlageklasse beschäftigen.
Der Anlagenotstand hat auch gute Eigenschaften. Er fördert die Kreativität und die Bereitschaft, Gewohnheiten zu überdenken. Jenseits der marktkapitalisierten Welt stößt man dabei schnell – und immer öfter – auf Smart-Beta-Konzepte.
Wie unterschiedlich Kapitalanlage sein kann, zeigte die Podiumsdiskussion der Berenberg-Asset-Manager-Konferenz, die von den Investoren Bernd Franken (NÄV), Eberhard Vetter (RAG-Stiftung) und Dr. Wolfgang Fischer (Stuttgarter Versicherung) bereichert wurde. Einig ist sich das Trio aber in der Sichtweise, dass Sachwerte attraktiv sind.
Zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Unternehmensanleihen“ findet der interessierte Anleger jede Menge Studien. Zum Thema „Nachhaltigkeit bei Unternehmensanleihen“ ist das Angebot jedoch dürftig. Diese Lücke haben nun Oekom Research und die UN PRI mit einem Leitfaden verkleinert. Neben den beiden Dokumenten lernten Besucher einer Oekom-Tagung auch zwei Nachhaltigkeitsansätze von Investoren kennen.