Energieversorger müssen umdenken, Finanzinvestoren müssen umdenken. Erstere brauchen Kapital wegen der Energiewende, letztere Anlagemöglichkeiten wegen des Niedrigzinses. Wie beide Seiten zusammenkommen können und welche Hindernisse dem entgegenstehen, diskutieren im Folgenden Anleger und Berater und geben dabei interessante Einblicke.
Wie erfolgt eigentlich für vermögende Privatpersonen eine Gesamtrisikobetrachtung über Mischfonds, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Bilder, Yachten und Rennpferde? Welche Mittel und Wege stehen dafür zur Verfügung? Und was lässt sich daraus ableiten? Antworten soll dieser Artikel aus einer KVGen-Parallelwelt liefern.
Das Versorgungswerk der Presse weist üppige Reserven auf und stattliche Renditen aus, ist ansonsten aber sehr schlank aufgestellt. Mit externer Unterstützung, insbesondere durch den Versicherungskonzern Allianz, wird die Asset-Allokation um neue Themen, wie Erneuerbare Energien und Direct Lendings, weiterentwickelt.
Mehr Regulatorik und weniger Zinsen verschaffen der IT eine wachsende Bedeutung. Die Wachstumsperspektiven der Softwareunternehmen bestehen bei Versicherungen und kleineren Asset Managern. Wer sich aus dem IT-Kuchen auch ein Stück abschneidet: Lupus Alpha und Universal-Investment.
Die Umsetzung von Infrastruktur ist nicht nur aus regulatorischer, investmentrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht eine Herausforderung, sondern auch die Anlageklasse selbst erfordert ein hohes Maß an Know-how. Das wurde beim jüngsten portfolio institutionell Summit deutlich.
Über die Multi-Asset-Investments der LV 1871 im Deckungsstock und in den fondsgebundenen Versicherungsangeboten sprach Patrick Eisele mit Dr. Martin Ulrich Fetzer, Leiter Kapitalanlage. Die Kapitalanlagen der LV 1871 belaufen sich auf 4,7 Milliarden Euro.
Der Atem der Geschichte ist in den Portfolios Deutschlands zu verspüren wie zuletzt 1989 beim Mauerfall. Damals wurden Grenzen geöffnet und Barrieren eingerissen. Die Menschen bekamen die Freiheit, und es entstand eine neue Ordnung in Europa.
Über die Risikokennzahl Value at Risk und ihre Berechnungsmethoden, Stärken und vor allem Schwächen wurde schon viel geschrieben – allerdings wenig im Zusammenhang mit illiquiden Asset-Klassen. Zum Nutzen von Value-at-Risk-Berechnungen für Renewables und Private Equity gibt es für Investoren verschiedene Pro- und Kontra-Argumente.
Bedingt durch immer neue regulatorische Vorgaben erwarten Investoren passendere Produktangebote. Doch – ebenfalls bedingt durch immer neue regulatorische Vorgaben – ist die Anbieterseite erst einmal mit sich selbst beschäftigt. Dies ergibt sich neben anderen Aspekten auch aus einer Studie zu institutionellen Publikumsfonds.
Das Niedrigzinsumfeld fördert die Kreativität von Lebensversicherern. Branchenvertreter stellen nun fondsgebundene Lebensversicherungen ins Schaufenster. Dies birgt Haken und erfordert neue Lösungen für die Asset-Allokation.