Die britische Regierung hat ein großes Bündel notleidender Studentenkredite an einen privaten Schuldeneintreiber verkauft. Es ist nicht das erste Mal, dass man in dem Bereich der Privatwirtschaft mehr Leistungsfähigkeit zutraut.
Governance-Strukturen sind bei Altersvorsorgeeinrichtungen oft nur zufällig als Nebenprodukt des Kapitalanlageprozesses erwachsen. Es ist an der Zeit, sie zu hinterfragen. Das kann sich lohnen: Pensionspläne mit guter Governance schlagen jene mit vergleichsweise defizitärer Governance um 2,4 Prozent. Den Königsweg gibt es jedoch nicht.
Die Emissionstätigkeit bei geschlossenen Energiefonds ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Gründe dafür sieht die Rating-Agentur Scope unter anderem in der Einführung des KAGB.
Die Arbeit von Stiftungen ist in der Niedrigzinsphase bedroht. Das zeigt eine Befragung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Gleichzeitig treten Schwächen im Anlageprozess offen zutage.
Für Eiopa-Präsident Bernardino hat sich die Sichtweise verändert. Eigenmittelunterlegung muss nicht auf Ratings basieren. Weidmann fordert Änderungen bei EK-Unterlegung von Banken.
In extremen Märkten ist der traditionelle Markowitz-Ansatz nicht robust. Besser geeignet sind Szenarioanalysen, wie eine neue Studie zeigt. Kein Wunder also, dass immer mehr Investoren Szenariotechniken eine hohe Bedeutung beimessen. Die Linde AG ist hier besonders weit.
DB Research zeigt, dass Investoren, die CDS-Kontrakte zur Absicherung gegen Ausfallrisiken verwenden, höhere Risikoprämien zu erwarten haben und daher wahrscheinlich ihre Absicherungspraxis überdenken müssen.
Wenn eine Landesbank international sein will, geht dies meistens schief. Besonders wenn eine Bank für Unternehmer dort auf ganz spezielle Unternehmer trifft.