Anleger geben Infrastruktur den Vorrang vor Immobilien
Institutionelle Investoren aus Deutschland wollen ihre Infrastrukturbestände konstant halten und aufstocken. Von Immobilien lässt sich das nicht sagen.
Institutionelle Investoren aus Deutschland wollen ihre Infrastrukturbestände konstant halten und aufstocken. Von Immobilien lässt sich das nicht sagen.
Beim Atomfonds in Berlin weht mit Beginn des kommenden Jahres ein frischer Wind. Denn der einzige deutsche Staatsfonds bekommt einen neuen Chef.
Das Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Berlin befindet sich mitten im Aufbau einer schlagkräftigen Abteilung Kapitalanlagen. Eine Stellenanzeige deutet an, wo die Reise hingehen soll.
Die Finanzierungsbedingungen für junge innovative Unternehmen in Deutschland haben sich im laufenden Jahr erheblich verbessert. KfW Research beobachtet einige wenige, dafür aber sehr große Finanzierungsrunden.
Staatsfonds sind erstklassige Großanleger, die jedoch immer wieder vor einem Zielkonflikt stehen. Dabei geht es um die Frage, ob sie ihr Kapital weltweit anlegen sollten, um Chancen und Risiken optimal zu streuen. Die Alternative wäre, das Geld in die heimische Wirtschaft zu pumpen. Irland hat darauf eine Antwort gefunden. Dort verfolgen drei Staatsfonds ein ausgefeiltes Gesamtkonzept.
Die Anlageklassen Immobilien und Infrastruktur wachsen zusammen. Das liegt etwa am Run auf die digitale Infrastruktur. Rechenzentren, Glasfasernetze, Daten- und KI-Anwendungen werden im Immobilienkontext zu einer weiteren Einkommensquelle für Großanleger. Ein anderer Treiber ist die Immobilienkrise. Sie regt die Fantasie an.
Der langjährige BAI-Geschäftsführer Frank Dornseifer will sich neuen Herausforderungen widmen. Dasselbe gilt für seinen Nachfolger.
Der deutsche Immobilienmarkt macht derzeit besonders viele Schlagzeilen. Die Expo Real startet, es gibt frische Quartalszahlen und Übernahmepläne der DWS.
Sicore Real Assets kauft modernes Logistikobjekt unweit von Frankfurt. Der Spezialist für Immobilien- und Infrastruktur-Investments unter dem Dach der Signal-Iuna-Gruppe plant weitere Zukäufe.
Eine Umfrage unter institutionellen Anlegern in Deutschland liefert einen gemischten Ausblick. Anhänger schätzen die Ausgewogenheit von Rendite und Risiko.