Nachdem die weltweiten Aktienmärkte in 2020 zunächst bereits das zwölfte Jahr in Folge eine Hausse einläuteten, verdeutlicht nun der sogenannte Corona-Crash Anlegern die Wichtigkeit von Absicherungen von Aktienportfolien umso schmerzhafter.
Wandelanleihen sind in institutionellen Portfolios weiterhin unterrepräsentiert. Dabei ist kaum ein Umfeld denkbar, in dem die Anlageklasse ihre Vorteile derart gut ausspielen kann wie im derzeitigen.
Auch das Nischensegment der Wandelanleihen erlaubt erfolgreiche Anlagestrategien mit Nachhaltigkeitsfokus. Anspruch kann es dabei nicht sein, sich auf Ausschluss-Listen zu beschränken. Ernst genommen bedeutet Nachhaltigkeit mehr.
Das Thema E-Mobilität wirbelt nicht nur die Automobilindustrie durcheinander, sondern schafft auch Investitionsbedarf im Bereich der Ladeinfrastruktur. Noch ist der Markt von großer Unsicherheit geprägt, doch erste Infrastrukturinvestoren bringen sich in Position, um den hohen künftigen Kapitalbedarf zu stemmen.
In 2008 war es der US-Markt für Hypothekenkredite, der die Finanzkrise auslöste, während es in Europa kaum Defaults gab. Einige institutionelle Anleger halten damals wie heute viel von der Anlageklasse und digitale Plattformen drängen auf den Markt.
ESG-Investments folgen längst nicht mehr primär ethischen Motiven, sondern den Anforderungen zeitgemäßen Risikomanagements -institutioneller Investoren. Zur Stabilisierung von Portfolios lässt sich dies gewinnbringend nutzen. Wer tatsächlich einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigeren und sozialeren Welt leisten will, sollte darüber hinaus andere Ansätze wählen.
Monokulturen, Landflucht und Kahlschlag: Timber-Investments in Emerging Markets müssen nicht automatisch ein Beitrag für den Umweltschutz sein, im Gegenteil: Häufig schaffen sie vielfache Umwelt- und auch soziale Probleme. Doch hier nachhaltig zu investieren ist möglich, manchmal über einen Umweg namens Agroforestry.