Institutionelle Investoren müssen aufgrund des neuen Rating-Gesetzes extern erstellte Kredit-Ratings hinterfragen und sich ein eigenes Bild der Zahlungsfähigkeit der Emittenten machen, in deren Wertpapiere sie investieren. Ob nun jede Versicherung eine eigene Rating-Agentur ins Leben ruft, erfahren Sie in diesem Artikel.
Dr. Peter Schenk, Leiter Kapitalanlagecontrolling bei der Meag, im Gespräch mit Tobias Bürger. Dieses Kurzinterview ist Teil der Titelgeschichte „Investoren und Rating-Agenturen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – und nun auch Pflicht“.
Die verschärften Eigenkapitalanforderungen, die mit Basel III auf den Kreditsektor zukommen, stehen längst noch nicht bis ins Detail fest. Doch das hält Banken und Sparkassen nicht davon ab, sich eifrig mit Fragen der Liquiditätssteuerung und der Asset-Allokation zu befassen, die mit dem überarbeiteten Aufsichtsregime einhergehen.
Die demografische Entwicklung stellt das Schweizer Rentensystem vor enorme Herausforderungen. Das Projekt „Altersvorsorge 2020“ soll Linderung verschaffen.
Karl Ruffing verwaltet mit seinem Team die Kapitalanlagen der WWK-Versicherungen. Im Interview mit portfolio institutionell spricht er über seine Anlagephilosophie und verrät, wo er nach Opportunitäten sucht. Und er skizziert, woran man erkennen kann, ob eine Lebensversicherung in Zeiten extrem niedriger Zinsen robust aufgestellt ist.
157 Jahre nach der Gründung präsentiert sich das Evangelische Johannesstift in Berlin als moderne diakonische Einrichtung, ambitionierter Immobilienbesitzer und anspruchsvoller Investor. Ein raumgreifendes Gespräch über sinnvolle Anlageklassen, die Untiefen der operativen Steuerung und – besonders wichtig – den Wunsch, Gutes zu tun.
Für eine nachhaltige und stabile Alterssicherung ist die betriebliche Altersvorsorge unverzichtbar. 14 Jahre nach der Rentenreform in der Bundesrepublik Deutschland kommt nun auch der jüngste der angebotenen Durchführungswege, der Pensionsfonds, so langsam auf Touren. Im globalen Maßstab haben Pension Funds bereits gigantische Ausmaße erreicht.
Seit einigen Monaten notiert der Dreimonats-Euribor nun schon im negativen Bereich. Aus Investorensicht ist das problematisch. Es droht die Gefahr, dass bei einem variabel verzinsten Instrument der Risikoaufschlag von dem negativen Referenzzinssatz aufgefressen wird. Investoren müssten dem Schuldner unter Umständen Geld überweisen.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern machen sich immer mehr Investoren Sorgen, dass sie eines Tages bei variabel verzinsten Anleihen Zinsen zahlen müssen, sollte der seit Monaten im negativen Bereich notierende Dreimonats-Euribor weiter abrutschen. Dazu ein Interview mit Martin Schaechtelin, Bereichsleitung Treasury, Evangelische Bank.
Wann haben Sie das letzte Mal über Megatrends nachgedacht? Diese Woche? Dieses Jahr? Oder etwa noch nie? Investoren sollten sich mit den großen Trends unserer Zeit beschäftigen. Zumal sich neben einer so diversifizierten Asset-Allokation auch Anhaltspunkte für antifragiles Risikomanagement ergeben.