Für eine nachhaltige und stabile Alterssicherung ist die betriebliche Altersvorsorge unverzichtbar. 14 Jahre nach der Rentenreform in der Bundesrepublik Deutschland kommt nun auch der jüngste der angebotenen Durchführungswege, der Pensionsfonds, so langsam auf Touren. Im globalen Maßstab haben Pension Funds bereits gigantische Ausmaße erreicht.
Seit einigen Monaten notiert der Dreimonats-Euribor nun schon im negativen Bereich. Aus Investorensicht ist das problematisch. Es droht die Gefahr, dass bei einem variabel verzinsten Instrument der Risikoaufschlag von dem negativen Referenzzinssatz aufgefressen wird. Investoren müssten dem Schuldner unter Umständen Geld überweisen.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern machen sich immer mehr Investoren Sorgen, dass sie eines Tages bei variabel verzinsten Anleihen Zinsen zahlen müssen, sollte der seit Monaten im negativen Bereich notierende Dreimonats-Euribor weiter abrutschen. Dazu ein Interview mit Martin Schaechtelin, Bereichsleitung Treasury, Evangelische Bank.
Wann haben Sie das letzte Mal über Megatrends nachgedacht? Diese Woche? Dieses Jahr? Oder etwa noch nie? Investoren sollten sich mit den großen Trends unserer Zeit beschäftigen. Zumal sich neben einer so diversifizierten Asset-Allokation auch Anhaltspunkte für antifragiles Risikomanagement ergeben.
Dr. Peter-Henrik Blum-Barth, Abteilungsleiter Unternehmensplanung & Controlling der Versorgungskassen KZVK/VKPB, erörtert im Gespräch mit Tobias Bürger, was er unter einer Risikoprämie versteht. Und er erklärt, warum Pensionseinrichtungen auf planbare Erträge angewiesen ist.
Der Begriff „Risikoprämie“ werde inflationär verwendet, ärgert sich ein Marktteilnehmer und präsentiert eine eng gesetzte Definition – portfolio institutionell ist der Sache nachgegangen und hat in alle Himmelsrichtungen recherchiert. Was uns kaum überrascht: Nicht jeder Investor oder Consultant will von Risikoprämien etwas wissen.
Investoren können regelmäßig aus neuen Anlagestrategien wählen, die in Backtests einen guten Eindruck hinterlassen haben. In Anlehnung an seine Untersuchungen stellt Professor Campbell Harvey jedoch fest, dass mehr als die Hälfte der empirischen Forschungsergebnisse wahrscheinlich falsch sind, wie er im Interview erklärt.
Ein Dauerbrenner im Asset Management ist die Frage, ob sich ein aktiv verwalteter Fonds an seine Benchmark klammern darf und trotzdem Gebühren verlangen kann, die über denen passiver Kapitalanlageprodukte liegen. Einblick in eine nicht enden wollende Debatte.
Für institutionelle Investoren wird es zunehmend schwieriger, Renditeanforderungen und Risikobudgets miteinander in Einklang zu bringen. Können Absolute-Return-Konzepte und Multi-Asset-Strategien sinnvolle Lösungen bieten? Antworten gaben die Referenten beim ersten portfolio institutionell summit im Jahr 2015.
Langfristige Investoren sind zu beneiden. Sie können Phasen hochkochender Volatilität gelassen entgegensehen, antizyklisch und in illiquide Anlagen investieren. Die dabei in Aussicht gestellten Risikoprämien sind beispielsweise beim Superannuation Fund in Neuseeland höchst willkommen.