Investoren brauchen schweres Gerät und tiefe Taschen, wenn sie stillgelegte Industriegebiete in Wohnquartiere umbauen wollen. In Ballungsgebieten gehören solche Projekte aber längst zum Ortsbild: Immer mehr Pensionseinrichtungen treiben Bauvorhaben zwecks späterer Vermietung voran. Daneben zeigen sie Interesse an reinen Projektentwicklungsfonds.
Der Renditeeinbruch bei deutschen Staatsanleihen geht mit einem kaum thematisierten Nebeneffekt einher. Er treibt die Pensionsverpflichtungen deutscher Firmen in brenzlige Höhen. Dadurch rinnt ihnen das Eigenkapital durch die Finger. Mit drastischen Folgen für Wachstum und Betriebsrenten.
In der betrieblichen Altersversorgung sind die Niederländer spitze. Branchenkenner sind deshalb der Meinung, dass wir Deutschen uns an dem Nachbarland orientieren sollten, um die hiesigen Konzepte der zweiten Rentensäule effizienter zu gestalten.
In diesem Jahr werden für institutionelle Investoren die Weichen in der Kapitalanlage neu gestellt. Während mancher schon Fahrt aufgenommen hat, um mit Solvency II neue Horizonte zu ergründen, versuchen andere, die Weichen noch schnell so zu justieren, damit ihr „Zug“ nicht in eben diese aus ihrer Sicht falsche Richtung fährt.
Thomas Bargl, Vorstand der Faros Fiduciary Management AG, im Gespräch mit Tobias Bürger. Das Kurzinterview ist Teil folgender Titelgeschichte: Neue Anlageverordnung und Solvency II: Was auf institutionelle Investoren jetzt zukommt.
Die Deutschen gründen Stiftungen, was das Zeug hält. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts praktisch verdoppelt. Wegen hohen Kostendrucks gehen immer mehr Stiftungen heute aber dazu über, ihre Gelder zu bündeln. Stiftungsgründer wiederum denken über Verbrauchsstiftungen nach.
Beitragsorientierte Pensionspläne gewinnen seit Jahren weltweit an Bedeutung. Arbeitgeber wälzen dabei die Risiken der Kapitalanlage auf die Arbeitnehmer ab. Eine Studie aus den USA deutet nun aber darauf hin, dass der Systemwechsel mehr Probleme schafft, als er beseitigen soll.
In der Februar-Ausgabe haben wir eine Serie eingeläutet, die sich dem mannigfaltigen Thema „Diversifikation“ widmet. Im zweiten Teil dreht sich nun alles um die Bayerische Versorgungskammer (BVK). Die Münchner diversifizieren seit Jahren peu à peu in neue Anlageklassen, die für manchen Investor exotischen Charakter haben.
Viele institutionelle Investoren haben in diesen Tagen mit einer Großbaustelle zu kämpfen. Sie heißt „Diversifikation“ und wird flankiert von der Frage, wie sich größere Chancen in einem Portfolio nutzen lassen. Wir fragen: Wer investiert heute wo und warum? Und: Ist die Notwendigkeit für Diversifikation heute eine andere als früher?
Der deutsche Pensionsfondsmarkt hat im Jahr 2001 das Licht der Welt erblickt. An Zuwachs hat es aber gerade in jüngster Zeit nicht gemangelt, wie die Zöglinge von Towers Watson und Metzler gezeigt haben. Doch wie geht es weiter? Ist das Niedrigrenditeumfeld womöglich ein Grund, weitere Sprösslinge in die Welt zu setzen?