Weil die Brasilieros sehr früh in Rente gehen können, droht dem staatlichen Pensionssystem der Kollaps. Zwar befinden sich die Pensionsfonds auf einem Wachstumspfad, doch ihr Homebias steht ihnen bei der Entfaltung im Weg.
Sovereign Wealth Funds, oder schlicht Staatsfonds, sind eine der letzten Bastionen, von denen sich Vermögensverwalter noch nennenswertes Asset-Wachstum erhoffen können. Ob die Hoffnung Realität wird, steht aber auf einem ganz anderen Blatt. Schließlich bleiben die Investoren mit den größten Geldspeichern lieber unter sich.
Immobilien aus privater Hand und sogenannte Hausstifterrenten gewinnen für Stiftungen in der Bundesrepublik an Bedeutung. Neben der Caritas-Gemeinschaftsstiftung versuchen auch andere Einrichtungen, Immobilienbesitzer als Zielgruppe zu gewinnen, um im Niedrigzinsumfeld leistungsfähig zu bleiben.
Viele Kapitalsammelstellen setzen unverändert auf Rentenpapiere. Diese Investoren richten ihr Augenmerk aber zunehmend auch auf Unternehmenskredite und Darlehensfonds. Und genau das ist der Grund, weshalb sie die neue Anlageverordnung herbeisehnen.
Wer traditionelle Fonds sucht, mit denen er langfristig und mit vergleichsweise geringen Wertschwankungen in asiatische Aktien investieren kann, sollte seine Auswahl nicht nur an der vergangenen Performance ausrichten. Sehr oft gehören die Gewinner einer Marktphase zu den Verlierern der nächsten.
Die Psychologie bei der Kapitalanlage zu berücksichtigen, steht bei vielen Profianlegern im Pflichtenheft. Doch wie gehen institutionelle Investoren und deren Asset Manager in der Praxis mit Aspekten der Behavioral Finance um?
Bei den portfolio Awards errang die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr den Sieg in der Kategorie „Bester Pensionsfonds/CTA“. Im Gespräch mit portfolio blickt Klaus Schott, Prokurist des Telekom-Pensionsfonds, zurück und erläutert, was ihn zur Teilnahme an den Awards motiviert hat.
Die UN-Initiative „Principles for Responsible Investment“ hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2005 zu einer die globale Finanzwelt umspannenden Bewegung institutioneller Investoren gemausert. Binnen weniger Jahre ist das Netzwerk von zunächst 20 auf über 1.000 Organisationen gewachsen. Doch der Zuspruch droht sich ins Gegenteil zu verkehren.