Der reale Substanzerhalt fällt Stiftungen angesichts der anhaltenden Niedrigzinslage immer schwerer. Die starre, jährliche Stichtagsbetrachtung sollte deshalb lieber durch eine mittelfristige Soll-Vorschrift ersetzt werden. Diese klare Botschaft ging von den Diskussanten des Stiftungs-Roundtables auf dem Trendforum von portfolio aus.
Die großen US-Universitätsstiftungen haben im vergangenen Fiskaljahr zweistellige Renditen erzielt. Nach dem eher durchwachsenen Vorjahr haben die breit diversifizierten Assets aber nicht überall besser als ihre Benchmarks abgeschnitten. Illiquide Anlagen sind unvermindert gefragt.
Ungeachtet des Niedrigzinsumfelds investieren Stiftungen primär in festverzinsliche Wertpapiere. Beim jüngsten Expertenseminar des portfolio Verlags kristallisierte sich heraus, dass die Einrichtungen kaum Anlageopportunitäten nutzen. Häufig fehlt es an Anlagerichtlinien, die mutige und antizyklische Investments erst ermöglichen.
Ein Patentrezept für die Auswahl aktiver Manager gibt es nicht. Dennoch: Wer die Chance auf Erfolg nutzen will, sollte ein paar wesentliche Fehler vermeiden. Lassen Sie sich nicht von einer tollen Performance und einem schönen Track Record verführen. Eine systematische Due Diligence ist Trumpf.
Rund um den Globus haben sich die Global Investment Performance Standards, kurz: Gips, als Berechnungs- und Präsentationsstandards für Wertentwicklungsergebnisse von Portfolien etabliert. Allerdings bestehen häufig Wissenslücken bei den Nutzern. Neben der Weiterentwicklung der Gips muss nun aber auch deren Nutzung forciert werden.
Manager und Produkte werden beim Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer in Nordrhein-Westfalen einem sorgfältigen und systematischen Auswahlprozess unterworfen. Worauf es bei der Wahl aktiver Manager genau ankommt, darüber sprach portfolio mit Dajana Brodmann, Leiterin alternative Anlagen und Aktien.
Viel Geld und auch Zeit lassen sich mit der Anmietung von externen Speicherkapazitäten über das Internet sparen. Doch mit den Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden geraten nun auch die keinesfalls kleinen Datenschutzrisiken ins Blickfeld. Wie die Versicherer reagieren und wie sie selbst betroffen sind. Teil II
Die weltweit größten Kapitalsammelstellen wollen sich immer häufiger zu Investmentclubs zusammenschließen, um kosteneffizient in die Zukunft zu gehen. Regionale Versorgungssysteme im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben indes keine so guten Aussichten.
Die Ertragsanforderungen im institutionellen Lager sind heterogen. Während sich Altersvorsorgeeinrichtungen am Rechnungszins orientieren und Lebensversicherer den Garantiezins als Benchmark betrachten, muss für Stiftungen der Substanzerhalt anhand individueller Inflationsannahmen im Zentrum der Überlegungen stehen.
Die Lernkurve von Investoren und Anbietern im Bereich der Mikrofinanzinvestments ist steil – und oftmals holprig.
Die Bekämpfung von Armut in der Welt mit Hilfe institutioneller Anlagegelder ist ein hehres Ziel, das allerdings häufig verfehlt wird. Dennoch sollte man das Anlagesegment nicht verteufeln. Eine Bilanz.