Immobilien
24. November 2020

Büro-Forward der Hanse-Merkur

Berliner Bauvorhaben bereits für 15 Jahre vermietet. Deutsche Hypo: Wunsch nach mehr Flexibilität.

Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken hat die vollvermietete Berliner Projektentwicklung „Neo Büro am Ku’damm“ in der Knesebeckstraße an die Hanse-Merkur veräußert. Der Vertrag für den Verkauf des Büro- und Geschäftshauses wurde im Rahmen eines Forward Deals mit der Hanse-Merkur Grundvermögen AG abgeschlossen. Das Bauvorhaben ist vollständig für 15 Jahre an die International Workplace Group (IWG) vermietet. Ende 2020 soll der Rohbau fertiggestellt werden. Im zweiten Halbjahr 2021 sind die Gesamtfertigstellung und die Übergabe an den Nutzer geplant.

Dominik Tenhumberg, Geschäftsführer der Becken Development GmbH, sagt: „Wir freuen uns, dass wir den künftigen Nutzer des ‚Neo Büro am Ku’damm‘ schon vor dem Baustart von dem besonderen Neubau überzeugen und die Vollvermietung unter Vertrag bringen konnten. Der ebenfalls frühzeitige Verkauf des Büro- und Geschäftshauses zeigt, dass wir auch für die Käufer- und Verkäuferseite ein sehr attraktives Immobilieninvestment realisieren.“

Ulrich Haeselbarth, Prokurist bei der Hanse-Merkur Grundvermögen AG, betont: „Aufgrund seiner hervorragenden Lage, überzeugenden Architektur und der langfristigen Vermietung ist das ‚Neo Büro am Ku‘damm‘ eine ausgezeichnete Ergänzung für unser Immobilienportfolio. Wir freuen uns sehr, mit diesem Ankauf unsere langjährige Partnerschaft mit der Becken Gruppe weiter ausbauen zu können.“

Becken errichtet insgesamt rund 8.000 Quadratmeter Mietfläche auf sieben Etagen. Das Gebäude verfügt über eine flexible Grundrissstruktur mit frei beweglichen Raummodulen auf jeder Etage, die neben der Single- auch eine Multi-Tenant-Nutzung ermöglicht. In den zwei Untergeschossen befinden sich 62 Pkw-Stellplätze, weitere 150 Fahrrad-Stellplätze sowie ergänzende Elektroladestationen.

Deutsche Hypo: Ansprüche an Flexibilität steigen

In einem Kommentar verweist die Deutsche Hypo darauf, dass in der Asset-Klasse „Büro“ viel Dynamik bestehe. „Durch die fortschreitende Etablierung des Home Office als festen Bestandteil unserer Arbeitswelt auch nach Corona, beginnen Unternehmen ihren Bedarf an Büroflächen neu zu kalkulieren“, so Andreas Rehfus, Vorstandsmitglied der Deutschen Hypo. Flexible Büroflächenkonzepte seien hierbei ebenso gefragt wie flexible Mietverträge mit Vereinbarungen, die den Parteien eine schnelle Reaktion auf veränderte Umstände ermöglichen. Nun würden Qualität und Standort der Büroräume in den Vordergrund rücken, „um Unternehmenskulturen zu porträtieren und Talente zu binden“. Die Deutsche Hypo erwartet, dass diese Auswirkungen über die Arbeitsstätten hinaus bis in die Entwicklung von Städten und Gemeinden reichen.

Autoren:

Schlagworte: |

In Verbindung stehende Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.